Aue-Coach Meyer und Interims-Co-Trainer Müller: "Das passt ganz gut":

Aue - Der FC Erzgebirge sucht nach dem nicht ganz freiwilligen Ausscheiden von Robin Lenk einen neuen Co-Trainer. Derzeit hilft Carsten Müller, Leiter des Veilchen-Nachwuchszentrums, aus.

FCE-Präsident Helge Leonhardt ist auf der Suche nach einem neuen Co-Trainer.
FCE-Präsident Helge Leonhardt ist auf der Suche nach einem neuen Co-Trainer.  © Picture Point/Kerstin Dölitzsch

Doch er wird eine Interimslösung bleiben und später auf seinen eigentlichen Posten zurückkehren. Das bestätigt Präsident Helge Leonhardt.

"Wir suchen einen neuen Co, vielleicht melden wir noch in dieser Saison Vollzug. Ob dieser aus den eigenen Reihen kommt oder wir extern jemanden holen, das steht noch nichts fest. Beides ist möglich", so der Präsident.

"Carsten macht das hervorragend. Er hat in seinem Job als NLZ-Leiter derzeit nur Schreibkram zu erledigen, den kann er auch nachts machen", sagt Leonhardt in seiner ureigenen Art und hat dabei ein Lächeln auf den Lippen. "Nein, Carsten macht das super. Wenn er gebraucht wird, bindet ihn Daniel Meyer ein."

Verscherbelt der FC Erzgebirge Aue Juwel Krüger?
FC Erzgebirge Aue Verscherbelt der FC Erzgebirge Aue Juwel Krüger?

Derzeit ist das kleinste Trainerteam der 2. Liga nur zu dritt, neben Meyer ist Marc Lorius als Fitnesscoach da und Max Urwantschky für die Torhüter.

Das Trio teilt sich in die Aufgaben hinein. "Carsten unterstützt uns, hält sich im Hintergrund, fasst mit an. Er macht zum Beispiel das Spielerersatztraining. Das passt ganz gut", so Meyer, der gar nicht so erpicht darauf ist, in den letzten zehn Partien noch einen ganz neuen Mann an seine Seite zu bekommen - eben auch wegen Müller.

Für die kommende Saison sieht es ganz anders aus. Da will sich Aue breiter aufstellen. "Wir werden die Länderspielpause nutzen, um uns zu beratschlagen, was wir machen. Wie soll die Struktur aussehen? Was kann uns besser machen und vor allem, was passt hier her?"

Er will für den Standort Aue die ideale Lösung finden. "Wir brauchen keinen anderen kopieren, müssen keine wilden Posten schaffen. Wenn wir uns dann einig sind, werden wir im Sommer die eine oder andere Veränderung vornehmen, um wieder einen Schritt nach vorne zu kommen. Aber jetzt im Moment? Nein, da machen wir lieber alle einen Handschlag mehr und sind im gewohnten Haufen unterwegs."

FCE-Trainer Daniel Meyer (l.) wird interimsmäßig von Carsten Müller unterstützt.
FCE-Trainer Daniel Meyer (l.) wird interimsmäßig von Carsten Müller unterstützt.  © Picture Point/Kerstin Dölitzsch

Mehr zum Thema FC Erzgebirge Aue: