Aue-Coach Meyer powert: "Alles Bisherige in der Saison war Spaß"

Aue - Im Grunde will FCE-Trainer Daniel Meyer im Neudeutsch sagen, am Ende kackt die Ente. Er drückt sich natürlich gewählter aus.

Im Hinspiel überwand Philipp Riese (l.) Dynamos Keeper Markus Schubert zum 0:1. Am Ende hieß es 1:1.
Im Hinspiel überwand Philipp Riese (l.) Dynamos Keeper Markus Schubert zum 0:1. Am Ende hieß es 1:1.  © Picture Point/S. Sonntag

"Alles Bisherige in der Saison war Spaß. Jetzt geht es in den letzten Block, da zählt es. Da musst du komplett da sein, musst Leistung bringen." Und zwar sofort am Montagabend gegen Dresden.

Der FC Erzgebirge mit seiner Achterbahnfahrt in dieser Saison weiß am eigenen Leib, wie schnell sich der Wind drehen kann. Mal trägt er dich, mal bremst er dich.

"Ich habe kürzlich gelesen, es ist bis hierhin die beste Zweitligasaison seit acht Jahren", sagt Meyer. Diese Statistik will er für sich nutzen und weiter punkten. "Es ist viel möglich. Du kannst in zwei Wochen wieder richtig Stress haben. Da nützt es dir nix, dass du in der Länderspielpause eine gute Ausgangsposition hattest. Du kannst in zwei Wochen aber auch fast schon durch sein."

Letzteres dürfte eher das Ziel des FC Erzgebirge sein. Die nächsten drei Punkte zum Schritt Klassenerhalt sollen Montagabend gegen Dresden gemacht werden.

Er sieht sein Team gegen die Jungs von der Elbe nicht als Favorit, weil es eben ein Derby ist und Dresden noch mehr Anspannung im Körper haben dürfte als Aue.

Emotionen pur! FCE-Coach Daniel Meyer wird seine Mannschaft wie im Hinspiel pushen.
Emotionen pur! FCE-Coach Daniel Meyer wird seine Mannschaft wie im Hinspiel pushen.  © Picture Point/S. Sonntag

Die Situation der Dynamos ist verschärfter. Sie müssen was reißen. "Wir werden vor eigenem Publikum nichts herschenken, gar nichts", powert Meyer.

"Das Ergebnis von Kiel hat uns geschärft, wir sind bei uns, sind klar im Kopf. Keiner ist in irgendeiner Art nachlässig", so der 39-Jährige.

Dass Dresden im Jahr 2019 noch nicht gewonnen hat, auch nicht unter Neu-Trainer Cristian Fiel, tangiert ihn nicht. "Man kann die Statistik auch herumdrehen. Dresden ist mit Fiel noch ohne Niederlage."

Analysiert hat er den Gegner bis ins kleinste Detail. "Dynamo hat unter ihm den meisten Ballbesitz in der Liga. Die Zeiten des Mauerns sind vorbei. Der Stil ähnelt unserem. Dresden hat starke Einzelspieler in den Reihen", so Meyer, der mehr aber gar nicht zu den Schwarz-Gelben sagen will.

Er möchte mehr auf seine Mannschaft schauen. Er hat seine Strategie, wie er die SGD bezwingen und nach den 90 Minuten sagen kann: Am Ende kackt die Ente, sprich drei Punkte für Aue!

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