Aues "Paco" trifft und übergibt sich: Seine Treffer ärgern Dresden!

Aue - Irgendwo bei Dynamo sitzen jetzt Leute, die sich heftig in der Allerwertesten beißen werden. Sie haben Pascal Testroet nach dem ersten Spieltag weggeschickt.

Nach schöner Vorarbeit seines kongenialen Partners Florian Krüger netzt Pascal Testroet (r.) zum zwischenzeitlichen 2:0 ein.
Nach schöner Vorarbeit seines kongenialen Partners Florian Krüger netzt Pascal Testroet (r.) zum zwischenzeitlichen 2:0 ein.  © picture point/Sven Sonntag

Jetzt schießt er für Aue Tore am Fließband, steht am Ende der Hinserie bei acht Treffern.

Besser als jeder Dresdner Schütze, besser als Ex-FCE-Torjäger Pascal Köpke im Vorjahr.

"Ich glaube, das finden in Dresden einige nicht mehr lustig", sagte Aues Trainer Daniel Meyer.

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"Aber die Verantwortlichen dort haben nicht mehr mit ihm geplant. Zum Glück für uns. Ich glaube, Pascal fühlt sich bei uns sehr wohl", so der Coach.

"Paco" selbst verkniff sich einen Kommentar dazu: "Das weiß ich nicht, kann ich nicht beurteilen", sagte er nach dem Abpfiff lächelnd.

In dem Moment ging es ihm schon wieder besser. Er bekam beim Zwischenstand von 2:0 gegen den SV Darmstadt 98 einen Schlag auf die Halsschlagader, musste sich am Spielfeldrand übergeben. Davor hatte er Taten sprechen lassen.

Seit er mit Krüger an seiner Seite aufläuft, trifft er immer. Seit vier Partien ist es der Fall, in diesen vier Partien schoss er fünf Tore.

Aues neues Traum-Duo Pascal Testroet (r.) und Florian Krüger beim Jubel nach dem 2:0.
Aues neues Traum-Duo Pascal Testroet (r.) und Florian Krüger beim Jubel nach dem 2:0.  © picture point/Sven Sonntag

"Ich hatte vor dem Spiel mal überlegt. In drei Spielen in Folge, das hatte ich schon, auch hier in Aue. Aber in vier, das ist neu für mich", strahlte er.

Beim 1:0 zog er von links in den Strafraum, ließ Aytac Sulu aussteigen und schob ein. Beim 2:0 profitierte er von Krügers Flanke.

"Da war sie wieder, die Vorlage. Die dritte nun schon. Das war kein Zufall. ,Flo' sieht mich, bringt den Ball super rein", beschrieb Testroet die Szene.

Und dann zeigte er sich beweglich. Artistisch jagte er die Kugel mit dem linken Knie in den Winkel.

"Wenn ich treffe, ist es für uns alle gut. Ich hoffe, es geht so weiter. Im Vorjahr kam ich nicht auf die Platte, weil ich nicht gesund war. Es ist einfach ein tolles Gefühl, jede Woche trainieren und spielen zu können."

Und zu treffen natürlich.

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