Aue-Keeper Jendrusch bleibt cool: "Ist ja nicht mein erstes Spiel!"

Aue - Er saß bei der Spieltagspressekonferenz vor der Partie gegen die SpVgg Greuther Fürth (Sonntag, 15.30 Uhr) hoch oben auf dem Pult, als würde er den ganzen Tag nichts anderes machen. Robert Jendrusch strahlte eine enorme Selbstsicherheit aus.

30. September 2016: Robert Jendrusch (l.) im Spiel gegen den VfL Bochum in Aktion. Viermal musste der Auer (Ersatz)Keeper damals hinter sich greifen.
30. September 2016: Robert Jendrusch (l.) im Spiel gegen den VfL Bochum in Aktion. Viermal musste der Auer (Ersatz)Keeper damals hinter sich greifen.  © Imago images/Picture Point

Dabei bestreitet der 22-Jährige heute in Vertretung für den verletzten Kapitän Martin Männel erst seit viertes Zweitliga-Spiel. Das letzte ist schon eine Weile her.

Am 30. September 2016 beim 2:4 daheim gegen Bochum vertrat er ebenfalls Männel, der sich knapp drei Wochen zuvor einen Totalschaden im Ellenbogen zugezogen hat.

Er kam damals bei jenem 1:1 gegen Bielefeld rein, hielt danach noch in Karlsruhe (0:2) und eben gegen den VfL.

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Im Anschluss holte Aue Daniel Haas. Mehr als zweieinhalb Jahre ist das nun her, sonst durfte Jendrusch maximal bei Testspielen in der FCE-Kiste stehen.

"Ich freue mich extrem darauf, endlich wieder zwischen den Pfosten zu stehen in der 2. Liga", sagte Jendrusch.

Von Aufregung, Nervosität oder Ähnlichem war bei ihm keine Spur. "Klar, Anspannung ist schon da. Aber es ist eine Aufgabe für mich, ich fühle mich besser denn je", erklärte er abgezockt.

24. September 2016: Robert Jendrusch (M.) läuft mit den Veilchen in Karlsruhe auf.
24. September 2016: Robert Jendrusch (M.) läuft mit den Veilchen in Karlsruhe auf.  © Imago images/Picture Point

Vielleicht gibt ihm auch der bereits geschaffte Klassenerhalt den nötigen Rückenwind, denn im Grunde kann ihm nichts passieren.

"Das ist definitiv eine bessere Grundsituation für mich. Natürlich macht es das einfacher, keine Frage. Wenn ich davor dazu gekommen wäre, hätte ich mich auch nicht verrückt gemacht. Es ist ja jetzt nicht mein erstes Spiel. Ich bin gut vorbereitet, freue mich auf das Spiel. Ich mache mir keinen Kopf, dass etwas schiefgehen könnte."

Neben Männel muss Trainer Daniel Meyer außerdem auf die ebenfalls verletzten Malcolm Cacutalua, Dennis Kempe und Philipp Zulechner verzichten.

Ein Fragezeichen steht noch hinter den Einsätzen der angeschlagenen Florian Krüger (Infekt) und Steve Breitkreuz (muskuläre Probleme).

Filip Kusic wird nach abgesessener Rot-Sperre wieder in den Kader zurückkehren.

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