Aue-Keeper kämpft um seinen Platz: Jendrusch powert vor Trainingsauftakt!

Aue - Robert Jendrusch hat nach dem Abschluss in Darmstadt nicht den Eindruck gemacht, als wolle er weg, um ewig die Nummer 2 hinter Martin Männel zu bleiben.

In Darmstadt zum Saisonabschluss konnte sich Robert Jendrusch auszeichnen, pariert hier den Ball von Serdar Dursun. Dennoch verlor Aue 0:1.
In Darmstadt zum Saisonabschluss konnte sich Robert Jendrusch auszeichnen, pariert hier den Ball von Serdar Dursun. Dennoch verlor Aue 0:1.  © picture point/Sven Sonntag

Im Mai durfte er sich die letzten beiden Partien der Saison durch die Knieverletzung des Kapitäns beweisen. Das machte bei ihm Lust auf mehr.

Fünf Spiele hat der 22-Jährige nun für den FC Erzgebirge bestritten, der noch Vertrag bis 2020 hat.

Ein Sieg fehlt ihm noch, drei Niederlagen und zwei Remis stehen in seiner Vita. Aber gegen Fürth (1:1) und Darmstadt (0:1) lag es nicht an ihm, dass keine Dreier heraussprangen.

"Er hat sich ordentlich präsentiert. Es war für mich nichts dabei, wo ich unruhig wurde. Gut, der große Druck war auch nicht da. Trotzdem hat er seine Sache gemacht", sagt Trainer Daniel Meyer zu den Auftritten von Jendrusch.

Und genau deshalb will er ab Sonntag powern, wenn es in die neue Saison geht. Er kommt gestärkt nach vier Wochen Urlaub zurück und hat das Selbstvertrauen, um Männel Paroli zu bieten: "Mein Anspruch ist es natürlich zu spielen. Es wäre falsch, von Beginn an zu sagen, ich gebe mich mit der Nummer zwei zufrieden. Ich gehe gestärkt in die Vorbereitung, mal schauen, was kommt."

Das wird in der Tat interessant, weil Meyer noch zwei Torleute holen will. Da bleibt abzuwarten, ob Jendrusch überhaupt seine Möglichkeit bekommt oder ob er lieber ausgeliehen werden will, um Spielpraxis zu sammeln und in der kommenden Saison einen neuen Angriff auf die Nummer eins in Aue zu starten.

Aber selbst dann ist da immer noch ein gewisser Martin Männel. Und um ausgeliehen zu werden, müsste Aue seinen Vertrag verlängern. Es bleibt also spannend hinter dem Käpt'n.

Martin Männel (l.) geht als unangefochtene Nummer 1 in die neue Saison. Robert Jendrusch will ihm gehörig Druck machen.
Martin Männel (l.) geht als unangefochtene Nummer 1 in die neue Saison. Robert Jendrusch will ihm gehörig Druck machen.  © imago images/Sven Sonntag

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