Aues "Hamburger Jung" Bertram kann es nicht erwarten: "Ich freue mich riesig"

Aue - Wenn man Sören Bertram auf Hamburg anspricht, dann kommt er ins Schwärmen. "Es ist für mich die schönste Stadt in Deutschland. Ich bin ein richtiger Hamburger Jung, bin sehr gerne dort", sagt Aues Stürmer.

Aues Sören Bertram fiebert dem Duell mit seinem Heimatverein entgegen.
Aues Sören Bertram fiebert dem Duell mit seinem Heimatverein entgegen.  © picture point/Sven Sonntag

In der Länderspielpause geht es wieder an die Alster, um das Flair zu genießen, am Samstag (13 Uhr) will er aber erst einmal seinem HSV wehtun.

Acht Jahre verbrachte Bertram bei den Hamburgern im Nachwuchs, durfte zweimal in der Bundesliga ran, einmal in der Europa League.

Er kennt dort oben an der Mündung der Elbe jeden Grashalm. Nun lernt der HSV erstmals in einem Punktspiel die erzgebirgischen Gräser kennen.

"Ich freue mich riesig", so Bertram. "Bei mir hat in dieser Woche so oft das Telefon geklingelt. Da hat die Familie angerufen, ehemalige Mitspieler und Trainer. Daran sehe ich schon, die Partie ist etwas Besonderes", sprudelt es aus Bertram heraus.

"Das ist zusammen mit Köln so ein Spiel, auf das jeder hinfiebert. Jeder hat sich am Ende der letzten Saison den Arsch aufgerissen, um genau jene Partien zu erleben. Unser Stadion ist ausverkauft. Wir sind daheim gut drauf. Wir wollen die Partie gewinnen", powert er.

Zweimal durfte Sören Bertram (vorn, gegen Tobias Weis) für den HSV in der Bundesliga ran, einmal davon 2010 gegen Hoffenheim.
Zweimal durfte Sören Bertram (vorn, gegen Tobias Weis) für den HSV in der Bundesliga ran, einmal davon 2010 gegen Hoffenheim.  © Imago

Gerade Bertram hat mit seinen drei Toren in der Relegation gegen Karlsruhe dafür gesorgt, dass der HSV ins Erzgebirge muss.

Seither wartet er aber auch auf seinen nächsten Treffer. Ein Tor gegen seinen Verein könnte für den nächsten Höhenflug sorgen.

Doch die Truppe von Hannes Wolf ist seit Montagabend Spitzenreiter, hat vier seiner fünf Auswärtsspiele gewonnen, nur in Fürth 0:0 gespielt.

Ohnehin hat die Mannschaft erst ein Gegentor auf fremdem Platz bekommen. Wie will Aue also diese Hamburger stoppen?

Bertram geht bei der Beantwortung auf den Auftritt in Köln, dem anderen Absteiger mit großem Namen, zurück: "Da sind wir nur mitgelaufen, hatten Respekt. Das wird uns im Heimspiel jetzt nicht passieren, auch weil wir uns weiterentwickelt haben. Wir haben die letzten beiden Partien in unserem Stadion gewonnen. Daran wollen wir anknüpfen", so der 27-Jährige.

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