Aue will mit Kvesic endlich den ollen Bock umstoßen

Aue - Wird Mario Kvesic (26) wieder zum Spielentscheider? Es war alles zum letzten Mal an diesem 7. April dieses Jahr. Der letzte Sieg, der letzte Elfmeter, das bisher letzte Tor vom Kroaten.

Nach Abpfiff sank Mario Kvesic damals auf die Knie. Rückblickend: Hätte er damals nicht getroffen, Aue hätte die Relegation nicht erreicht.
Nach Abpfiff sank Mario Kvesic damals auf die Knie. Rückblickend: Hätte er damals nicht getroffen, Aue hätte die Relegation nicht erreicht.  © picture point/Sven Sonntag

Mit 2:1 gewann der FC Erzgebirge daheim gegen den FC St. Pauli. Der nächste Gegner am Sonntag heißt: St. Pauli.

Neun Punktspiele (ohne die Relegation) hat Aue danach gespielt. Sieben Niederlagen und zwei Remis stehen seither zu Buche.

Damals, Anfang April, war es nach den Erfolgen gegen Fürth und in Regensburg zuvor der dritte Dreier am Stück - wie doch die Zeit vergeht.

Vor etwas mehr als fünf Monaten kam Kvesic in der 76. Minute ins Spiel, trat sechs Minuten später nach einem Foul an Pascal Köpke zum Punkt und traf.

Nicht nur der kleine kroatische Wirbelwind sollte sich an diese Partie zurückerinnern. Alle sollten das tun. Der Kreis muss sich schließen.

Gegen die Jungs vom Kiez der letzte Sieg in einem Punktspiel, gegen St. Pauli der erste Sieg in dieser Saison. Nicht anderes sollte und darf es werden.

Trainer Daniel Meyer war im April noch nicht da. Doch gegen eine zusätzliche Motivaton hat er nicht einzuwenden.

Mario Kvesic traf beim letzten Spiel gegen St. Pauli zum 2:1-Sieg. Er verwandelte den Elfmeter sicher. Es war bis heute der letzte Dreier der "Veilchen".
Mario Kvesic traf beim letzten Spiel gegen St. Pauli zum 2:1-Sieg. Er verwandelte den Elfmeter sicher. Es war bis heute der letzte Dreier der "Veilchen".  © picture point/Sven Sonntag

"Wenn den Jungs die Erinnerung daran hilft, dann gerne", sagt er angesprochen auf den letzten Auftritt gegen die Truppe vom Millerntor. "Angeschaut habe ich mir die Partie von damals aber. Da waren viele gute Sachen dabei."

Die wünscht er sich am Sonntag natürlich auch. "Wir haben eine lange Trainingswoche vor uns. Wir haben natürlich eine Idee, wie wir die Partie angehen wollen. Wir müssen das Spiel ganz einfach gewinnen. Wir müssen den Bock umstoßen, dann wird vieles leichter werden."

Er wird in der Dienstag beginnenden Vorbereitung auf die Begegnung genau hinschauen, seine Eindrücke vom 1:3 im Test beim VfL Wolfsburg mit einfließen lassen und dann seine Entscheidungen treffen.

Gut möglich, dass sich zum Beispiel ein Mario Kvesic nach seiner Leistungssteigerung in den zweiten 45 Minuten und seinem Sahnetor beim VfL zurück in die erste Elf gespielt hat.

"Die Qualität hat er dazu", so Meyer. Und wie gesagt: Vielleicht hilft gerade dem sensiblen Kicker die Erinnerung an seinen letzten Treffer und er legt seinen ersten in dieser Saison nach.


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