Zwischen Aue und VfL Bochum, den Dauerbrennern der 2. Liga, gab es nie Langeweile!

Aue - 17. Auflage der Partie zwischen dem VfL Bochum und Erzgebirge Aue - mittlerweile ein Dauerbrenner der 2. Liga. Langweilig war es nie zwischen beiden Teams.

Das Ruhrstadion ist für den FC Erzgebirge ein heißes Pflaster. Im April kassierten die Auer beim VfL Bochum eine unglückliche 1:2-Niederlage.
Das Ruhrstadion ist für den FC Erzgebirge ein heißes Pflaster. Im April kassierten die Auer beim VfL Bochum eine unglückliche 1:2-Niederlage.  © Imago

49 Tore sind in den bisherigen Partien gefallen. Es gab hohe Heim- und noch höhere Auswärtssiege. Und am Samstag?

Für Trainer Daniel Meyer ist der heutige VfL "spielerisch das stärkste Team in dieser Liga, das aber auch anfällig in der Abwehr ist. Bochum hat schon einige Führungen leichtfertig verspielt. Man kann also die Hintermannschaft in Verlegenheit bringen, wenn sie permanent beschäftigt wird".

Das will der 39-Jährige morgen schaffen. "Wir haben sie einige Mal live beobachtet und unsere Schlüsse daraus gezogen", so Meyer.

Die Historie dieser Partie wird dem Coach nicht helfen, seine Elf bestens auf den Gegner einzustellen.

Sie zeigt aber, Bochum und Aue boten immer beste Unterhaltung. Ein schmuckloses 0:0 sucht man vergebens.

Im Gegenteil, Tore fielen oft wie reife Früchte. Aue siegte im Oktober 2012 im Schnee 6:1 gegen den VfL - danach musste Bochums Trainer Andreas Bergmann gehen.

Aues Fabian Kalig im Duell mit Bochums Vitaly Janelt.
Aues Fabian Kalig im Duell mit Bochums Vitaly Janelt.  © picture point/Sven Sonntag

Im Rückspiel gewannen die "Veilchen" 3:0 im Pott - es war das Ende von Karsten Neitzel auf der Bochumer Trainerbank und auch gleichzeitig Aues letzter Sieg überhaupt gegen den VfL!

Aber auch die Jungs von der Castropper Straße holten schon den Hammer raus und seiften die Erzgebirger ein - 6:0-Heimsieg (4.12.2011), 5:1-Auswärtssieg (9.8.2014).

Es waren für den FCE auch tragische Ergebnisse dabei, im Dezember 2014 zum Beispiel: Aue führte dort bis in die Nachspielzeit durch ein Tor von Rene Klingbeil mit 1:0. Tobias Weis glich in der Nachspielzeit aus. Zwei Punkte, die am Ende beim Abstieg fehlten.

Oder am 27. April dieses Jahres das krasse Abseitstor von Robbie Kruse zum frühen 1:0 des VfL, der Platzverweis von Dennis Kempe nach Foul an Kruse, der erneut im Abseits stand.

Am Ende stand ein 1:2, dass Schluss der Saison zum Glück keine Auswirkungen hatte.

Für Daniel Meyer sicher alles uninteressant, er wird morgen seine ersten Erfahrungen in Bochum sammeln.

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