Wacker-Boss sieht sein Team schon in Runde zwei: "Aue? Das ist machbar!"

Aue - Zum zweiten Mal nach 2014 muss der FC Erzgebirge in der 1. Runde des DFB-Pokals zum Landespokalsieger Thüringens.

Mäzen und Wacker-Präsident Nico Kleofas ist ein spezieller Typ, der gern mal einen Spruch raushaut.
Mäzen und Wacker-Präsident Nico Kleofas ist ein spezieller Typ, der gern mal einen Spruch raushaut.  © imago images/Karina Hessland

Vor fünf Jahren hießt der Gegner Carl Zeiss Jena (1:0), nun geht es zu Wacker Nordhausen. Dessen Präsident Nico Kleofas machte während der Auslosung gleich mal eine Ansage.

"Genau wie ich es vorausgesagt habe, 2. Runde. Das ist machbar zuhause und wir sehen uns in der 2. Runde", tönte er live in der ARD. "Wenn man Jena und Erfurt schlägt, kann man auch Erzgebirge Aue Zuhause schlagen und daher alles gut", erklärte Kleofas weiter. Forsche Sprüche, die Aues Trainer Daniel Meyer vor der Partie am zweiten August-Wochenende in die Kabine hängen kann. Eine größere Motivation können die Aussagen für die Veilchen nicht sein.

Und umgedreht mag man dem Wacker-Präsidenten zurufen: Wer die Aufsteiger Union und Paderborn wegfegt, muss sich vor Nordhausen nicht fürchten. Trotzdem birgt das Duell natürlich gefahren. Unterschätzen sollte der Dritte der abgelaufenen Regionalliga-Saison nicht werden. Der enge Platz kann zum Tollhaus werden.

Zudem ist Wacker mit guten Einzelspielern bestückt, als Mannschaft hat der FC allerdings selten formuliert. Seit Jahren geht der durch Kleofas finanziell sehr gut aufgestellte Verein als Favorit in die Saison. Gerecht wurde er der Rolle nie. "Wir sind Favorit und stellen uns der Rolle auch", sagte Meyer zum Los.

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