FCE-Tiffert lässt sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen

Aues Routinier Christian Tiffert ist keiner, der sich abduckt - außer bei einem Kopfball wie diesem...
Aues Routinier Christian Tiffert ist keiner, der sich abduckt - außer bei einem Kopfball wie diesem...  © picture point/Sven Sonntag

Aue – Christian Tiffert hat in seiner Laufbahn schon so viel erlebt, dass sich der FCE-Routinier nicht so leicht aus der Ruhe bringen lässt. Genau diese Typen braucht es im Abstiegskampf, erst recht, wenn es gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt geht.

Der 36-Jährige spielte neun Spielzeiten in der 1. Bundesliga, zwei davon in Kaiserslautern. Es war die letzte Glanzzeit am „Betzenberg“. Dem Erstliga-Abstieg folgte ein schleichender Niedergang, bis hin zur jetzigen Situation. Kaiserslautern ziert seit dem zehnten Spieltag durchgängig das Tabellenende der zweiten Liga.

Das Abstiegsgespenst, es geht um in der Pfalz „Lautern war doch für fast alle abgeschrieben. Aber jetzt sind die Ergebnisse da und dann geht es ganz schnell und der Anschluss ist geschafft. Da kommt ein sehr selbstbewusster Gegner“, sieht „Tiffe“ nach der Pfälzer Punkterallye die Sinne geschärft.

„Die Bedeutung ergibt sich aus der Tabelle. Die Mannschaften da unten sind noch näher zusammengerückt“, so Tiffert.

Da hilft es nur, dass entsprechende Signal an die Konkurrenz auszusenden. Deswegen provokativ nachgefragt: Wenn nicht gegen den Tabellenletzten, gegen wen will Aue sonst den ersten Pflichtspielsieg 2018 einfahren? „Wir haben gegen Ingolstadt und Kiel zwei stabile Auftritte gezeigt. Nach vorne war das zwar kein Feuerwerk. Aber in unserer Situation ist es wichtiger, dass wir bei Einsatz und Leidenschaft ein Feuerwerk abbrennen und einen Effekt auflösen, der gleichzeitig Startschuss für eine Serie ist.“


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