Der beste Kumpel Rapp hat Sessa von den Veilchen überzeugt

Aue - Drei Ex-Veilchen haben Nicolas Sessa den Weg nach Aue geebnet. Gekommen ist er am Ende von allein und freut sich, in der 2. Liga angreifen zu können.

Nicolas Sessa trägt die Rückennumer 23, die im Vorjahr Sören Bertram trug. Er hat Kultstatus bei den Fans, den will sich Sessa auch erarbeiten.
Nicolas Sessa trägt die Rückennumer 23, die im Vorjahr Sören Bertram trug. Er hat Kultstatus bei den Fans, den will sich Sessa auch erarbeiten.  © Picture Point/Roger Petzsche

Rico Schmitt, sein Trainer in Aalen, war einer. Domenico Tedesco der zweite. Beide kennen sich aus Hoffenheim. Und der wichtigste Ansprechpartner war Nicolai Rapp. "Mein Freund", strahlt Sessa.

Von Schmitt kam nach TAG24-Informationen der Tipp, sich Sessa anzuschauen. Mit Tedesco hat FCE-Trainer Daniel Meyer ausführlich über ihn gesprochen. Danach war er überzeugt von seinem ersten Neuzugang der Saison. Den Rest hat Rapp erledigt: "Rappo ist wirklich ein dicker Kumpel von mir. Wir sind zusammen im Nachwuchs von Hoffenheim groß geworden. Ich habe viel von ihm gelernt und er von mir", sagt er mit einem spitzbübigen Lächeln. "Er hat mir viel über Aue erzählt, hat mich überzeugt. Er hat mir erklärt, dass der Verein, die Fans und die Stadt alle wie eine Familie ist. Das hat mir imponiert." Verpasst haben sich die beiden Freunde in Aue genau um fünf Monate. Rapp wechselte im Januar vom FCE zu Union Berlin, darf jetzt Bundesliga spielen. Sessa war rückwirkend vielleicht sein Abschiedsgeschenk an die Veilchen.

Dass der 23-Jährige überhaupt ins Erzgebirge gekommen ist, stellt schon eine kleine Überraschung dar. Sein Wechsel vom Drittliga-Absteiger Aalen zum 1. FC Kaiserslautern stand schon so gut wie fest. "Das stimmt", sagt der kleine Wirbelwind. "Wir hatten uns schon zu weiteren Gesprächen getroffen. Dann kam aber der Anruf aus Aue, da bin ich noch einmal ins Grübeln gekommen", gibt er offen zu. Und dann kamen die drei Ex-Auer zum Zuge.

Nun ist rein der Name Kaiserslautern sicher ein Tick ehrfürchtiger. "Aber Aue ist 2. Bundesliga, das war mein Ziel. Das zählt da mehr als der Name. Und so klein ist der FCE ja auch nicht", grinst er. "Die Gespräche mit Trainer und Präsident liefen wirklich richtig gut, das war sehr angenehm. Da musste ich nicht lange überlegen und habe schnell zugesagt", erklärt Sessa.

Mehr zum Thema FC Erzgebirge Aue:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0