Steinmetz ist wieder da! Athletikcoach will Aue noch besser machen

Novo Sancti Petri - Wer sich im Internet über Frank Steinmetz schlau macht, stößt unweigerlich auf eine doch ulkige Episode aus seiner Darmstädter Zeit. Über den jetzigen Athletiktrainer vom FC Erzgebirge heißt es da: "Und plötzlich war Frank Steinmetz weg."

Kuriose Szene: Frank Steinmetz (2.v.r.) greift im Spiel zwischen Darmstadt gegen Magdeburg nach der Rudelbildung ein.
Kuriose Szene: Frank Steinmetz (2.v.r.) greift im Spiel zwischen Darmstadt gegen Magdeburg nach der Rudelbildung ein.  © imago images/Eibner

Im "Lilienblog" wird eine kuriose Szene aus der Zweitliga-Partie Darmstadt gegen Magdeburg am 4. November 2018 geschildert: "Nach einem Zweikampf zwischen Aytac Sulu und Magdeburgs Björn Rother im Darmstädter Strafraum war es zur Rudelbildung gekommen.

Steinmetz, der hinter dem Tor die Auswechselspieler beim Aufwärmen betreute, stürmte auf den Platz, versuchte zu schlichten. Als sich die Szene wieder beruhigt hatte, war er plötzlich verschwunden, kauerte hinter der Bande, um dem Verweis aus dem Innenraum zu entgehen."

Ganz so hat es sich dann aber doch nicht zugetragen, wie Steinmetz im Spanien-Camp gegenüber TAG24 richtigstellt: "Als es zu besagter Szene kam, bin ich auf den Platz, um die Spieler etwas auseinander zu bekommen. Um danach Dampf rauszunehmen, bin ich wieder hinter die Bande und da habe ich mir die Schuhe zugebunden. Als ich merkte, dass mich der Schiedsrichter sucht, bin ich auf ihn zugegangen."

Und plötzlich war Frank Steinmetz wieder da! Das galt auch fast auf den Tag genau ein Jahr später, als der 49-Jährige zum Trainerteam um Dirk Schuster stieß, mit dem er vor seinem Engagement im Erzgebirge zweimal in Darmstadt und auch in Augsburg zusammengearbeitet hat.

Da war er wieder: Frank Steinmetz legt Schiri Benjamnin Cortus beschwichtigend die Hände auf die Schultern.
Da war er wieder: Frank Steinmetz legt Schiri Benjamnin Cortus beschwichtigend die Hände auf die Schultern.  © imago images/Eibner

"Als Dirk und Sascha Franz nach Aue gekommen sind, besaß ich in Darmstadt noch einen Vertrag bis 2020. Dazu habe ich die Zeit genutzt, um unter anderem in Sandhausen bei Uwe Koschinat zu hospitieren. Nach und nach haben sich dann die Dinge entwickelt", berichtet Steinmetz.

Mit ihm haben die Veilchen einen Athletikcoach, der fordert und fördert. Gebürtig aus der "Sektstadt" Eltville am Rhein, weiß er ganz genau zwischen Sekt und Selters zu unterscheiden und lässt dies auch in seine Trainingsarbeit einfließen.

"Ich bin gerne der Kumpeltyp, das Bindeglied zwischen Mannschaft und Cheftrainer. Mir liegt daran, die Spieler besser zu machen und ihnen zu helfen, körperlich und fußballspezifisch. Das muss aber alles im vernünftigen Rahmen bleiben. Wenn einer meint, das ausnutzen zu müssen, wird's unangenehm."

"Ich will die Spieler besser machen." FCE-Athletiktrainer Frank Steinmetz (2.v.r.) leitet eine Schnellkraftübung.
"Ich will die Spieler besser machen." FCE-Athletiktrainer Frank Steinmetz (2.v.r.) leitet eine Schnellkraftübung.  © Picture Point/S. Sonntag

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