Aue jubelt über ersten Saisonsieg!

Aues Björn Kluft im Zweikampf mit Hendrik Starostzik (li.) und Fabio Leutenecker.
Aues Björn Kluft im Zweikampf mit Hendrik Starostzik (li.) und Fabio Leutenecker.

Von Thomas Nahrendorf

Aue - Für solche Spiele wurde der Begriff Arbeitssieg erfunden! Aue hat sich den 2:0-Sieg gegen die Stuttgarter Kickers erkämpft. Vor 7250 Zuschauern feierten die "Veilchen" ihren ersten Saisonsieg.

Der fiel absolut verdient aus, weil der FCE den Dreier unbedingt wollte, läuferisch und kämpferisch überzeugen konnte.

Pavel Dotchev startete mit der Erfolgself aus dem Pokal. Und die hatte in der ersten halben Stunde so ihre Schwierigkeiten. Aue fand trotz Kampf nicht in die Partie. Stuttgart machte das gut, störte früh und startete selbst gefährliche Angriffe.

Martin Männel war es zu verdanken, dass es nach 30 Minuten noch torlos stand. Erst wischte er einen Kopfball von Lhadji Badiane (24.) sensationell über die Latte, dann lenkte er einen Schrägschuss von Fabio Leutenecker (28.) an der Pfosten.

Kluft jubelt über seinen Treffer zum 1:0.
Kluft jubelt über seinen Treffer zum 1:0.

Genau nach diesen 30 Minuten hob Nicky Adler nach einem Sprint den Arm. Er musste mit einer Oberschenkelverletzung raus. Dotchev brachte Neuzugang Mario Kvesic, stellte auf Fünfer-Mittelfeld um und beließ Björn Kluft als einzige Spitze.

Und das fruchtete sofort. Männel fing einen Angriff ab, warf den Ball bis zur Mittellinie Kvesic vor die Füße. Der bediente Simon Skarlatidis, der durch zwei Kickers durchsprintete und punktgenau in die Mitte flankte. Kluft hielt den Kopf hin - 1:0 (34.). Von Männel bis zum Torjubel dauerte es sechs Sekunden.

Die zweite Hälfte begann hektisch. Viele Nicklichkeiten bestimmten die Szenerie. Stuttgart versuchte, die Partie an sich zu reißen. Aue hielt dagegen und lauerte auf Konter.

Aber die Tempogegenstöße des FCE wurden schlampig ausgespielt. Erst mit Mike Könnecke kam wieder Zug zum Tor. Zehn Minuten vor Schluss scheiterte er an Carl Klaus im Kickers-Tor, wenig später legte er den Ball Tom Nattermann in die Gasse, der von Klaus gelegt wurde - Rot und Elfmeter!

Da Stuttgart schon dreimal gewechselt hatte, ging Manuel Fischer in den Kasten und musste beim Schuss von Sebastian Hertner (86.) hinter sich greifen.

Fotos: Igor Pastierovic


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