Verlässt Testroet Aue? "Er wird von anderen Klubs beobachtet!"

Aue - Dass Aue die Besten immer wieder abgeben muss, ist eher die Regel als Ausnahme: Jan Hochscheidt einst 2013, ein Jahr später Jakub Sylvestr und Guido Kocer oder im Vorjahr Pascal Köpke. Alle wurden für gutes Geld verkauft. Das "droht" in diesem Jahr auch. Zum Beispiel bei Pascal Testroet.

Jaaa! Pascal Testroet konnte oft jubeln und hat mit seiner Torgefahr Begehrlichkeiten anderer Vereine geweckt.
Jaaa! Pascal Testroet konnte oft jubeln und hat mit seiner Torgefahr Begehrlichkeiten anderer Vereine geweckt.  © Picture Point/S. Sonntag

"Meine größere Sorge ist, dass ein, zwei Spieler, die sich in dieser Saison bei uns sehr gut präsentiert haben, noch von Mitbewerbern attackiert werden", sagt Trainer Daniel Meyer und führt "Paco" an.

Der 28-Jährige, der kurz nach dem Saisonbeginn von Dynamo Dresden gekommen war und noch einen Vertrag bis 2021 in Aue besitzt, hat 15 Tore für die Veilchen geschossen und vier Vorlagen geliefert. "Mit dieser Quote stehst du automatisch im Schaufenster. Ich weiß auch, dass er von anderen Klubs beobachtet wird. Es geht um Vereine, die größer sind als wir. Sollte Pascal gehen, wäre das ein herber Verlust", so der Trainer.

Aber: Er würde gutes Geld bringen: Sylvestr ging einst als 15-Tore-Mann für 1,2 Millionen nach Nürnberg: "Das war gefühlt 1960, die Preise sind jetzt andere", sagt Präsident Helge Leonhardt. Eine finanzielle Schmerzgrenze hat sich Aue nicht auferlegt. "Die gibt es vielleicht in der Liebe, aber nicht im Fußball. Das muss schon ein Batzen Geld sein, damit ich schwach werde", so der Boss.

Das 2:0 gegen Darmstadt am 17. Spieltag war eines der 15 Zweitliga-Tore von Pascal Testroet in dieser Saison.
Das 2:0 gegen Darmstadt am 17. Spieltag war eines der 15 Zweitliga-Tore von Pascal Testroet in dieser Saison.  © picture point/Sven Sonntag

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