Aue-Verteidiger Strauß: Geduld, Ausdauer und Schweiß zahlen sich aus

Aue - Geduld, Ausdauer und Schweiß haben sich für John Patrick Strauß ausgezahlt! Mehr als ein halbes Jahr musste sich der 23 Jahre alte Verteidiger mit einem Platz auf der Ersatzbank begnügen.

Da machte der Muskel zu: John Patrick Strauß zeigt im Spiel gegen Regensburg an, dass es für ihn nicht weitergeht.
Da machte der Muskel zu: John Patrick Strauß zeigt im Spiel gegen Regensburg an, dass es für ihn nicht weitergeht.  © picture point/Sven Sonntag

Im Training gab er immer weiter Gas und drängte in die Startelf vom FC Erzgebirge. Coach Dirk Schuster imponierte dieser Fleiß, dieser Einsatz - und er belohnte ihn.

Bei Hannover 96 (2:3) ließ er Strauß erstmals unter seiner Ägide von Beginn an ran. Für den Rechtsverteidiger war es der erste Startelfeinsatz seit 12. April diesen Jahres.

Für Wettkampfpraxis sorgten in der Zwischenzeit fast ausschließlich die WM-Qualifikationsspiele mit den Philippinen. "'Straußi' trainiert stets sehr fleißig mit. In Hannover hat er seine Chance bekommen und sie genutzt, indem er taktisch gut agiert hat, die geforderte Laufstärke an den Tag legte und im Zweikampfverhalten präsent war", lobt Schuster.

Dazu erzielte Strauß mit einem Sonntagsschuss von der rechten Strafraumecke das zwischenzeitliche 1:0. Gegen Jahn Regensburg (1:0) hätte er daran beinahe angeknüpft.

Kann Strauß gegen Greuther Fürth spielen?

John Patrick Strauß (Nummer 24) wird nach seinem Treffer in Hannover von den Kollegen geherzt.
John Patrick Strauß (Nummer 24) wird nach seinem Treffer in Hannover von den Kollegen geherzt.  © picture point/Sven Sonntag

Bei seinem Kopfball stand jedoch der Pfosten im Weg. Das schmälerte aber weder Strauß' Leistung, noch hatte es Auswirkung auf den Spielausgang. "Ich bin mit unserem Auftritt zufrieden. Es war ein enges Spiel, das in beide Richtungen gehen kann. Letztlich ausschlaggebend war, dass wir gut standen und eine hohe Laufintensität hatten", meint der Rechtsverteidiger.

Dabei ging Strauß an die Grenzen, bis der Muskel zumachte. Nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit war seine Schicht wegen einer Blessur im linken Oberschenkel zu Ende.

"Es ist aber nichts Schlimmes!", gibt Dirk Schuster Entwarnung. "Fürs Wochenende besteht ein kleines Fragezeichen, aber wir sind zuversichtlich", baut der FCE-Coach am Sonnabend gegen Greuther Fürth auf Strauß' Dienste.

Denn der hat selbst noch was vor: "Wir haben uns in der Hinrunde als Heimmacht gezeigt. Unsere Aufgabe ist es, mit der Unterstützung unserer großartigen Fans, in der beginnenden Rückrunde nahtlos daran anzuknüpfen."

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