Slapstick bei Aue! Einigen fehlt die Standfestigkeit

Aue - 12. Minute, Ecke für Aue, abgewehrt, Konter für Paderborn: Ben Zolinski läuft kurz hinterm eigenen Strafraum los. Robert Hermann rutscht weg, grätscht ins Leere.

Clemens Fandrich wechselte vor der Partie die Schuhe.
Clemens Fandrich wechselte vor der Partie die Schuhe.  © Imago

Luke Hemmerich rutscht weg, grätscht ins Leere. Nur Martin Männel blieb standfest und stoppte den Sololauf. Was war mit den Auer Schuhen beim SCP los?

Denn das war nur ein von vielen Szenen, aber eine bezeichnende. Die "Veilchen" ermöglichten mit etlichen solcher Wegrutscher Paderborner Möglichkeiten.

Dazu sei gesagt: Der Rasen war gut bespielbar, es war herrliches Herbstwetter und kein peitschender Dauerregen wie noch in Duisburg.

Und diesmal wurde auch kein Stollenkoffer vor der Partie gestohlen. War es also mangelnde Spielvorbereitung einiger Spieler?

"Das möchte ich nicht unterstellen", sagt Trainer Daniel Meyer. "Ich habe beim Warmmachen noch Spieler gesehen, die das Schuhwerk gewechselt haben. Bei der Erwärmung ist keiner weggerutscht."

Aber er hat das Problem während der Partie natürlich mitbekommen: "Das war schon phasenweise Slapstick, wenn du in wichtigen Situationen einfach ausrutschst. Das sind dann diese Kleinigkeiten, wenn man merkt, wie nervös man ist und Unruhe ins Spiel hineinkommt. Das hat dann so eine Eigendynamik angenommen", haderte der Coach.

Aues Jan Hochscheidt (r.) und Robert Herrmann (l.) waren nach der 0:1-Niederlage in Paderborn geknickt.
Aues Jan Hochscheidt (r.) und Robert Herrmann (l.) waren nach der 0:1-Niederlage in Paderborn geknickt.  © DPA

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