Türkei-Camp bereits verlassen: Bertram und Aue lösen Vertrag auf

Belek - Jetzt ist er doch weg. Der Test gegen den Halleschen FC war sein letztes Spiel für den FC Erzgebirge. Sören Bertram hat am Donnerstagmorgen das Teamhotel in Belek verlassen. In der Heimat wird er konkrete Verhandlungen mit seinem neuen Verein führen.

Sören Bertram hat den FC Erzgebirge Aue verlassen.
Sören Bertram hat den FC Erzgebirge Aue verlassen.  © picture point/Sven Sonntag

"Es war ja kein Geheimnis, dass er mit seiner sportlichen Situation nicht zufrieden war. Es gab eine Aussage vor Weihnachten, dass wir ihm keine Steine in den Weg legen werden, wenn er etwas findet. Das scheint jetzt der Fall zu sein", so Trainer Daniel Meyer.

In Aue kam Bertram am Trio Pascal Testroet, Emmanuel Iyoha und Florian Krüger nicht mehr vorbei. In den letzten fünf Partien stand er nicht mehr im Kader. Wohin er wechseln wird, ist noch nicht bekannt. In den Sozialen Netzwerken wird er mit Fürth, Bielefeld und Darmstadt in Verbindung gebracht. Aber auch Drittliga-Schlusslicht Braunschweig wurde genannt.

"Sein Vertrag läuft im Sommer bei uns aus. Mit 28 Jahren musst du sehen, dass du nochmal einen ordentlichen Vertrag abschließt. Es könnte der letzte große sein. Auch aus dieser Sicht haben wir mit ihm beschlossen, dass er gehen kann, wenn er etwas anderes findet", so Meyer.

Präsident Helge Leonhardt schließt an die Worte des Trainers an und dankt Sören Bertram nochmal: "Er hat Großes bei uns geleistet, hat sich immer voll reingehauen. Seine drei Tore in der Relegation haben uns in der Liga gehalten. Dafür sind wir ihm dankbar. Jetzt war aber seine Situation für ihn unbefriedigend. Daher ist es für den Jungen das Beste, sich einer neuer Herausforderung zu stellen." Der FCE will nach Tag24-Informationen auch keine Ablöse für Bertram kassieren, da er ohnehin nur noch bis Juni unter Vertrag stand.

Sören Bertram kam im Juli 2016 von Halle nach Aue, laborierte da noch an einem Kreuzbandriss. Insgesamt absolvierte er 44 Spiele für die Veilchen. Seine beste Zeit hatte er in der Vorsaison unter Hannes Drews, erzielte vier Tore in der Meisterschaft und eben jene drei legendären Treffer in der Relegation gegen Karlsruhe. Die werden für die Ewigkeit bleiben, damit hat er sich in Aue ein Denkmal gebaut.

Der Test am Mittwoch gegen den Halleschen FC war sein letztes Spiel für den FC Erzgebirge.
Der Test am Mittwoch gegen den Halleschen FC war sein letztes Spiel für den FC Erzgebirge.  © picture point/Sven Sonntag

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