Das will Aue-Coach Lenk jetzt anders machen

Robin Lenk (33, re) gibt die Marschrichtung vor. Er fordert unbedingten Einsatz und Willen
Robin Lenk (33, re) gibt die Marschrichtung vor. Er fordert unbedingten Einsatz und Willen  © Picture Point/S. Sonntag

Aue - Neuanfang am 3. Spieltag. Es gilt für den FC Erzgebirge. Aue will das erste Spiel nach Thomas Letsch selbstbewusst angehen. "Wir brauchen den Glauben daran, dass wir Spiele gewinnen können", sagt Interimtrainer Robin Lenk.

Für seinen zweiten Auftritt im Jahr 2017 als Chef hat er sich einen den undankbarsten Gegner herausgesucht. Die "Veilchen" müssen beim Aufstiegskandidaten Eintracht Braunschweig ran. „Es ist doch egal, ob Aufstiegskandidat, ob Tabellenerster, Zweiter oder Letzter: Wir müssen punkten. Der Gegner ist dabei völlig egal“, so der 33-Jährige und er powert weiter.

Bei der Aussage, es sei ja noch Zeit, schließlich sind erst zwei Partien gespielt, zieht er die Auenbrauen hoch. "Wer so denkt, der ist falsch gewickelt. Das ist ein Trugschluss. Wir haben bereits sechs Punkte verloren.“ Für ihn ist es also schon fünf vor Zwölf.


		
	
	
		
			
				Robin Lenk (vorn) jubelt. Bei seinem Debüt auf der Trainerbank im März in Bielefeld holte er ein 2:2. Am Ende war der Punkt Gold wert..
Robin Lenk (vorn) jubelt. Bei seinem Debüt auf der Trainerbank im März in Bielefeld holte er ein 2:2. Am Ende war der Punkt Gold wert..

Er sieht im Vorfeld der Partie bei der Eintracht die Situation ähnlich wie bei seinem Debüt als kurzzeitiger Cheftrainer auf der Bank. Anfang März stand er nach dem Rücktritt von Pavel Dotchev in Bielefeld in der Pflicht, meisterte das beim 2:2 sehr gut.

Auf der Alm begann die Partie ähnlich wie in der Vorwoche im DFB-Pokal in Wiesbaden. Aue lag blitzschnell 0:2 zu- rück. In Bielefeld machte der FCE noch ein Remis daraus, im Pokal flog Aue sang- und klanglos raus.

„Ein gutes Beispiel, um zu zeigen, wie wichtig der Kopf ist“, wirkt Lenk weiterhin sehr energisch. "Vor einer Woche ging das Haupt bei allen runter. Da glaubte keiner mehr an eine Wende, die durchaus möglich war. Das war in Bielefeld anders. Da haben wir uns zurückgekämpft und uns mit einem Zähler belohnt. Diese Frische im Kopf, diese Klarheit wünsche ich mir jetzt wieder.“

Er ist sich absolut sicher, dass seine Truppe heute ein anderes Gesicht zeigen wird. Die alten Tugenden sollen zum Tragen kommen. Braunschweig soll von der ersten Sekunde an merken, dass hier eine Truppe auf dem Platz steht, die vor nichts und niemanden Angst hat – und die gewillt ist, drei Punkte zu holen.


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