Teststrecke durchs Erzgebirge: Bahnfahren der Zukunft

Annaberg-Buchholz - Züge zwischen Berg und Tal: Ein Technologiezentrum der TU Chemnitz und der Stadt Annaberg-Buchholz erforscht das Bahnfahren der Zukunft im Erzgebirge.

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (45, SPD) findet die Trasse zwischen Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg als Teststrecke für modernes Bahnfahren ideal.
Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (45, SPD) findet die Trasse zwischen Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg als Teststrecke für modernes Bahnfahren ideal.  © DPA

Enge Kurven, beachtliche Höhenunterschiede und wechselnde klimatische Bedingungen: Die Strecke zwischen Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg ist für den modernen Bahnbetrieb eine Herausforderung. Damit erfüllt die gut 24 Kilometer lange Trasse genau die Voraussetzungen, um das Bahnfahren der Zukunft zu erforschen. "Für Testzwecke ist die Strecke ideal: Sie hat Steigungen, Gefälle, Kurven, unbeschrankte Bahnübergänge und wird ansonsten nur touristisch genutzt", zählt Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (45, SPD) die Vorteile auf.

Im unmittelbaren Umfeld entsteht in Annaberg-Buchholz der "Smart Rail Connectivity Campus" (SRCC). Die noch im Aufbau befindliche Forschungsstätte soll sich langfristig zum führenden europäischen Entwicklungs-, Prototypen- und Erprobungsstandort für digitalisierte, vernetzte, hochautomatisierte und nachhaltige Mobilität entwickeln.

Der Freistaat Sachsen stellt für die Umsetzung des Modellprojektes EcoTrain im Erzgebirgsnetz zusätzliche Mittel in Höhe von 60 Millionen Euro verteilt über zehn Jahre zur Verfügung. Das hat die sächsische Staatsregierung in ihrer Kabinettssitzung am Dienstag beschlossen.

In einem neuen Technologiezentrum soll das Bahnfahren der Zukunft im Erzgebirge erforscht werden. (Symbolbild)
In einem neuen Technologiezentrum soll das Bahnfahren der Zukunft im Erzgebirge erforscht werden. (Symbolbild)  © DPA

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