Dem Vogtland geht der Schnee nicht aus

Klingenthal - Wenn sich die Skisprung-Elite am 14. Dezember zum Weltcup in der Vogtland-Arena trifft, landet sie auch noch auf Schnee vom vergangenen Winter. Trotz der sommerlichen Hitze hat ein Schneeberg mit 1000 Kubikmetern überlebt.

Techniker Markus Reinert (42) kontrolliert den Schlauch eines Containern, in dem künstlicher Schnee produziert wird - quasi zum "Zufüttern".
Techniker Markus Reinert (42) kontrolliert den Schlauch eines Containern, in dem künstlicher Schnee produziert wird - quasi zum "Zufüttern".  © Uwe Meinhold

Ursprünglich wurde im Februar die fünffache Menge der Weißen Pracht zusammengeschoben und mit Isolierfolie abgedeckt. Dummerweise pustete eine Windhose im Mai alles durcheinander.

Alexander Ziron, Geschäftsführer der Arena: "Deshalb sind wir ganz froh, dass wir überhaupt so viel über den Sommer gebracht haben. Für den Weltcup bin ich daher sehr zuversichtlich."

Einen weiteren riesigen Schneehaufen hat in den letzten Tagen eine "Snow-Factory" aus Südtirol erzeugt - die produziert sogar bis plus 20 Grad.

Seit Donnerstag wird mit einem Bagger bereits der Auslauf präpariert. Falls es kalt genug ist, werden spätestens am heutigen Sonntag die üblichen Schneekanonen angeworfen.

Der Wintermacher "Snow Factory" wird dann Mitte Dezember nach Dresden verbracht. Hier findet ab 11. Januar der Skilanglauf-Weltcup statt.

Die weißen Überbleibsel der letzten Saison haben den langen, heißen Sommer überstanden. Doch vieles ist auch geschmolzen.
Die weißen Überbleibsel der letzten Saison haben den langen, heißen Sommer überstanden. Doch vieles ist auch geschmolzen.  © Uwe Meinhold
Der alte Schnee wird im Schanzenauslauf verteilt, damit die "Adler" elegant bremsen können.
Der alte Schnee wird im Schanzenauslauf verteilt, damit die "Adler" elegant bremsen können.  © Uwe Meinhold

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