Kampf gegen Kriminalität im Grenzgebiet: Bundespolizei verstärkt im Einsatz

Erzgebirge - Die Bundespolizei war in den vergangenen Tagen verstärkt in der Grenzregion im Erzgebirge unterwegs.

Die Bundespolizei war in den vergangenen sieben Tagen mit fast 200 Kräfte im Grenzgebiet im Einsatz. (Symbolbild)
Die Bundespolizei war in den vergangenen sieben Tagen mit fast 200 Kräfte im Grenzgebiet im Einsatz. (Symbolbild)  © Bundespolizei

Zwischen dem 22. und 28. Mai kontrollierten die Beamten verstärkt entlang der Bundesstraßen zur Tschechischen Republik. Unterstützt wurde die Bundespolizeiinspektion Chemnitz bei den Kontrollen durch Kräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit der Bundespolizeidirektion Pirna, der Landespolizei, der Bundeszollverwaltung, der Gemeinsamen Fahndungsgruppe sowie die tschechische Grenzpolizei.

Insgesamt waren an den sieben Tagen fast 200 Einsatzkräfte dabei und auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz.

"Der Schwerpunkt dieser Kontrollen zielte vorrangig auf die Bekämpfung der Urkunden- und Migrationskriminalität ab. Im Rahmen der Kontrollmaßnahmen wurden mitgeführte Ausweisdokumente auf ihre Gültigkeit und Echtheit überprüft, Personalien abgeglichen und Fahrzeuge durchsucht", teilte die Bundespolizei am Mittwoch.

Bundespolizei zieht positive Bilanz

Nach dem Einsatz können die Ermittler ein positives Fazit ziehen: Insgesamt wurden 846 Identitätsfeststellungen durchgeführt und dabei mehrere Fahndungstreffer erzielt. Einmal wurde ein Haftbefehl vollstreckt. Die Polizei entdeckte sieben illegal eingereiste Personen, eine Urkundenfälschung, einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und zwei Verkehrsdelikte.

"Neben den erzielten Feststellungen dienen uns solche Einsätze auch zur Gefahrenabwehr und vor allem durch Kontrollmaßnahmen die Sicherheit im Grenzraum zu erhöhen", so Oliver Schraun, Leiter der Bundespolizeiinspektion Chemnitz.

Erst Anfang April meldete die Bundespolizei mehrere verhinderte illegale Einreisen im Gebiet Reitzenhain. Dabei versuchten unter anderem neun Moldauer in einem Mercedes Sprinter illegal von Tschechien nach Deutschland einzureisen. "Im Zuge der Einreisebefragung machten sie widersprüchliche und unglaubwürdige Angaben zum Reiseziel und Reisezweck und hatten zum Teil nicht genügend finanzielle Mittel bei sich. Somit erfüllten sie die Einreisevoraussetzungen nicht," teilte die Bundespolizei damals mit.

Sie mussten nach Tschechien zurückkehren und erhielten eine Wiedereinreise-Sperre.

Titelfoto: Bundespolizei

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