Zeit für Aue, Pokalgeschichte zu schreiben

Aue - Der DFB-Pokal ist nicht das liebste Kind des FC Erzgebirge. Zeitiges Scheitern ist die Normalität. Nur selten gab es Ausreißer nach oben.

Lila Jubel im Oktober! Am 27.10.2015 warf Aue die Frankfurter Eintracht aus dem DFB-Pokal.
Lila Jubel im Oktober! Am 27.10.2015 warf Aue die Frankfurter Eintracht aus dem DFB-Pokal.  © Imago

Zuletzt in der Saison 2015/16. Als Drittligist schlug Aue erst Fürth und dann Bundesligist Eintracht Frankfurt jeweils mit 1:0. Am Sonnabend kommt mit Mainz wieder ein Verein aus der deutschen Beletage.

Der Sieg gegen Frankfurt ist in zweierlei Hinsicht etwas Besonderes. Es war nur eine von zwei Niederlagen der Eintracht in den letzten drei Pokaljahren. Nur Dortmund konnte Frankfurt im Finale 2017 bezwingen. Die Bayern schafften es im Mai nicht. Und: Der Treffer von Max Wegner an jenem 27. Oktober 2015 war gleichzeitig das letzte Tor für Aue im DFB-Pokal.

Ein Jahr später gastierte mit Ingolstadt wieder einmal ein Bundesligist im Erzgebirge. Nach 120 eher langatmigen Minuten und einem 0:0 gab es ein rasantes Elfmeterschießen, dass die Bayern 8:7 gewannen. 14 Schützen trafen spektakulär, Nicky Adler den Pfosten. Im Vorjahr gab es in der 1. Runde das schreckliche 0:2 bei Drittligist Wiesbaden, was gleichzeitig die Kurzzeit-Ära von Thomas Letsch beendete.

Es ist also mal wieder an der Zeit, Pokalgeschichte zu schreiben. Mainz ist zwar Favorit, aber beim Pflichtspieldebüt des FSV in dieser Saison nicht unbezwingbar.


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