Nach Schiri-Angriff im Erzgebirge: Jetzt meldet sich der Verein zu Wort

Gornau - Innerhalb von wenigen Wochen gab es zwei Übergriffe auf Schiedsrichter im Erzgebirge (TAG24 berichtete).

Im Erzgebirge wurde bei einem Kreisliga-Spiel ein Schiedsrichter attackiert. Jetzt meldet sich der Verein zu Wort.
Im Erzgebirge wurde bei einem Kreisliga-Spiel ein Schiedsrichter attackiert. Jetzt meldet sich der Verein zu Wort.  © sportgraphic /123RF

Was war passiert? In der 49. Minute beim Match des SV Heidersdorf gegen den SV Germania Gornau verlor ein Germania-Spieler wohl die Beherrschung.

Weil er mit einer Gelben Karte nicht einverstanden war, machte er sich offenbar über den gegnerischen Spieler lustig und sah dafür rot.

Das muss den Germania-Kicker so wütend gemacht haben, dass er den Schiedsrichter attackierte."Er hat mich gewürgt und zu Boden gezerrt", sagte Schiedsrichter Nick Tautermann der Freien Presse.

Doch das soll nicht ganz richtig sein. "Nach Mitteilung unseres Spielers und Beobachtungen anderer Spieler, schubste der Spieler den Schiedsrichter und fasste ihn dabei auch an den Hals", ein Würgen soll nicht stattgefunden haben, so der SV Germania Gornau.

"Wir rechtfertigen damit nicht das Verhalten unseres Spielers. (...) Wir erklären ergänzend im Namen unseres Spielers, dass es ihm Leid tut." Der Spieler habe sich auch unmittelbar nach dem Vorfall und dem Spielabbruch bei dem Schiedsrichter persönlich in der Kabine entschuldigt.

Dieser Vorfall war nicht der einzige - wenige Wochen zuvor kam es in der Kreisliga-Partie zwischen der SpVgg Neundorf/Wiesenbad und der SV Olbernhau ebenfalls zu einer Attacke auf einen Schiedsrichter. Das Match wurde ebenfalls abgebrochen (TAG24 berichtete).

Nachdem der Schiri die Rote Karte zückte, attackierte ein Spieler des SV Germania Gornau den Schiedsrichter.
Nachdem der Schiri die Rote Karte zückte, attackierte ein Spieler des SV Germania Gornau den Schiedsrichter.  © 123 / dolgachov

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