Sibirische Kälte-Peitsche in Sachsen: Hier friert alles ein

Frohnau/Erzgebirge - Seit Tagen bibbert Sachsen bei knackig kaltem Winterwetter. Frostige minus 27,2 Grad wurden in den vergangenen Tagen in Kühnhaide gemessen. Doch die Kälte hat auch ihre schönen Seiten.

Als die Straße freigefräst wurde, entdeckte die Straßenmeisterei zwischen Bärenstein und Komotau ein Auto unter den Schneemassen.
Als die Straße freigefräst wurde, entdeckte die Straßenmeisterei zwischen Bärenstein und Komotau ein Auto unter den Schneemassen.  © Bernd März

Im historischen Hammerwerk in Frohnau, einem Ortsteil von Annaberg-Buchholz, gibt es aktuell sehr schöne Eisskulpturen zu bestaunen.

Es entstanden hunderte Eiszapfen und die Wasserräder sind mit schwerem Eis überzogen. Diese eisigen Kunstwerke sind einmal im Winter zu sehen, dazu muss es tagsüber knackige Minusgrade und in den Nachtstunden strengen Frost geben.

"In zwei Tagen stehen die Wasserräder still", verrät Museumsführer Jörg Scharnack.

Zur Zeit werden im Erzgebirge noch immer Straßen freigefräst. Auch kurz hinter Grenze, zwischen Bärenstein und Komotau, sind Fräsen im Einsatz. Dort entdeckten Mitarbeiter der Straßenmeisterei auch seit Tagen eingeschneite und zugewehte Fahrzeuge.

Die eisigen Nächten und sehr frostigen Tage bleiben uns noch eine Weile erhalten, ab Samstag kann es laut Deutschem Wetterdienst auch vereinzelt Schnee und auch Regenschauer geben.

Jörg Scharnack, Museumsführer im Frohnauer Hammer, präsentiert riesige Eiszapfen.
Jörg Scharnack, Museumsführer im Frohnauer Hammer, präsentiert riesige Eiszapfen.  © Bernd März
Winterwunderland im Erzgebirge.
Winterwunderland im Erzgebirge.  © Thomas Fritzsch
Bei den Minusgraden haben sich im Frohnauer Hammer riesige Eisskulpturen gebildet.
Bei den Minusgraden haben sich im Frohnauer Hammer riesige Eisskulpturen gebildet.  © Bernd März

Titelfoto: Bernd März

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