Nach Chemnitz: Nächstes Gebiet verbietet Wasserentnahme!

Annaberg-Buchholz - Nach Chemnitz und dem Landkreis Nordsachsen hat auch der Erzgebirgskreis die Wasserentnahme aus Flüssen, Bächen und Seen verboten.

Wegen der langen Trockenheit und der niedrigen Wasserstände könnten bereits geringfügige Mengen nachteilige Auswirkungen auf die Gewässerökologie haben.
Wegen der langen Trockenheit und der niedrigen Wasserstände könnten bereits geringfügige Mengen nachteilige Auswirkungen auf die Gewässerökologie haben.  © Uwe Meinhold

Wegen der langen Trockenheit und der niedrigen Wasserstände könnten bereits geringfügige Mengen nachteilige Auswirkungen auf die Gewässerökologie haben, teilte das Landratsamt in Annaberg-Buchholz am Dienstag mit.

In den Gewässern des Kreises seien die Wasserstände flächendeckend sehr niedrig und die Abflüsse gering.

Erst am Vortag hatte der Landkreis Nordsachsen ein Verbot zur Wasserentnahme verhängt, das bis zum 31. Oktober gilt. Auch dort sei die Situation für im Wasser lebende Tiere und Pflanzen sehr angespannt und werde durch den Einsatz von Pumpen noch verschärft, hieß es.

In der vergangenen Woche hatte bereits Chemnitz als erste sächsische Großstadt so ein Verbot verhängt (TAG24 berichtete).

Sowohl die Stadt als auch die beiden Landkreise drohten bei Verstößen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro an.

Titelfoto: Uwe Meinhold

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