"Smart City": Zwönitz kriegt 'ne eigene App

Zwönitz - Technologischer Fortschritt im Erzgebirge: Die Kleinstadt Zwönitz ist "Smart City" - eine von 13 bundesdeutschen Modellkommunen, die in den nächsten sieben Jahren die Vorteile der Digitalisierung für innovative Projekte zur Stadtentwicklung nutzen soll. Eine Idee ist die sogenannte Zwönitz-App.

Die Stadt Zwönitz im Erzgebirge ist "Smart City".
Die Stadt Zwönitz im Erzgebirge ist "Smart City".  © Uwe Meinhold

Mit dieser Stadt-App soll es zukünftig möglich sein, Waren bei den einheimischen Einzelhändlern zu bestellen und sich nach Hause liefern zu lassen.

"Wir wollen, dass die Leute wieder mehr regional kaufen", sagt Innenstadtmanager Martin Ahlheim (31). Dadurch soll ein attraktives Zentrum erhalten werden. "Wir hätten gern, dass sich die Menschen von den Händlern vor Ort beraten lassen."

Die App soll zudem als Informations- und Diskussionsplattform sowie für Bürgerbefragungen dienen. Eine weitere Idee ist, kommunale Einrichtungen mit einer speziellen Sensorik auszustatten.

"Zum Beispiel können wir dann in der App eine Echtzeit-Nutzung von Schwimmbädern veröffentlichen, damit die Leute sehen, wo es gerade voll ist." Vorher müssten aber noch Datenschutz-Fragen geklärt werden.

Der Bund stellt für die "Smart City" rund fünf Millionen Euro an Fördermitteln bereit. Die Zwönitzer Bürger sollen bei den Planungen eingebunden werden.

Die Stadt Zwönitz im Erzgebirge ist "Smart City".
Die Stadt Zwönitz im Erzgebirge ist "Smart City".  © Uwe Meinhold
In der Stadt-App könnte zukünftig veröffentlicht werden, wie voll es im Schwimmbad ist.
In der Stadt-App könnte zukünftig veröffentlicht werden, wie voll es im Schwimmbad ist.  © Uwe Meinhold

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