Astro-Alex entschuldigt sich: Funk-Versuch erfolgreich

Zwönitz - Happy End für die Schüler des Matthes-Enderlein-Gymnasiums: Nachdem ihr Funkversuch in 400 Kilometer Höhe am Montag von Astronaut Alexander Gerst (42) abgewatscht wurde (TAG24 berichtete), klappte es am Donnerstag endlich, mit Astro-Alex zu sprechen.

Schnelle Fragen im Langwellen-Rauschen: Ansh Singh (14) fragte Gerst nach dem Essen auf der ISS.
Schnelle Fragen im Langwellen-Rauschen: Ansh Singh (14) fragte Gerst nach dem Essen auf der ISS.  © Uwe Meinhold

Am Anfang entschuldigte sich "Astro-Alex" zunächst für das Montags-Malheur. Dafür konnte er übrigens nichts: "Die NASA hatte Herrn Gerst einen falschen Terminplan übermittelt", sagte Heiko Meier (57), der den Neunt- und Zwölftklässlern beim Anfunken der internationalen Raumstation (ISS) half. Die US-Raumfahrtbehörde sei für die Kommunikations-Koordination zur ISS zuständig.

Aber auch der gestrige Versuch lief nicht ganz glatt. "Es gab viel Rauschen, man hat Herrn Gerst zum Teil kaum verstanden", so Meier. Grund: Die ISS funkte mit einem Ersatzmodul, auf der Raumstation laufen derzeit Umbau-Arbeiten.

Die Kommunikation klappte dennoch. Die Schüler durften ihre Fragen stellen - zum Beispiel zu den Belastungen im All oder zum Essen - und bekamen von Astro-Alex freundlich Antworten.

Doch schon nach zehn Minuten war die ISS außer Reichweite und rauschte mit 28.000 Kilometern pro Stunde weiter um die Erde.

Endlich Erfolg: Heiko Meier (57, r.) mit Zwönitzer Gymnasiasten nach dem Gespräch mit "Astro-Alex".
Endlich Erfolg: Heiko Meier (57, r.) mit Zwönitzer Gymnasiasten nach dem Gespräch mit "Astro-Alex".  © Uwe Meinhold

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