Radklassiker Eschborn-Frankfurt soll spannender werden: Das ist die Lösung!

Eschborn - Stillstand heißt Rückschritt - das gilt auch für den Radklassiker Eschborn-Frankfurt am 1. Mai, der einst als "Rund um den Henninger Turm" seinen weltweit guten Ruf begründete.

Für das diesjährige Rennen steht das Teilnehmerfeld noch nicht fest.
Für das diesjährige Rennen steht das Teilnehmerfeld noch nicht fest.  © DPA

"Das Rennen 2018 war eines der spannendsten überhaupt. Das wollen wir mit einer verkürzten Strecke noch einmal steigern", sagte Fabian Wegmann am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Eschborn. Nach 187,5 Kilometern und damit rund 25 weniger als im Vorjahr wird bei der 58. Auflage der Sieger vor der Alten Oper im Herzen von Frankfurt feststehen.

Seit die Amaury Sport Organisation (ASO) 2017 das Zepter für das Rennen übernahm, hat sich viel getan. In Deutschland vertritt der Luxemburger Claude Rach den Veranstalter der Tour und vieler weiterer Highlights im Kalender der Pedaleure. Den Aufstieg in die Reihe der World-Tour-Rennen zieht auch die hochkarätigen Teams wieder in Scharen nach Hessen.

"Noch steht das Teilnehmerfeld nicht fest, aber drei, vier mehr Teams als im Vorjahr haben schon ihr Interesse an einem Start angemeldet", erklärte Rach. Als Geschäftsführer des Vereins zur Förderung des Radsports hält er alle Organisationsfäden in der Hand.

Eine leichte Ausfahrt am Tag der Arbeit wird es trotz der verkürzten Strecke nicht geben. Insgesamt sind 3222 Höhenmeter zu bewältigen. Gleich viermal geht es nach dem Überqueren des Feldbergs über den Mammolshainer Stich. Als weitere Knackpunkte könnten sich die Steigungen in Ruppertshain und die Billtalhöhe erweisen.

Die Zielankunft in Frankfurt wird neu gestaltet. Die Zielgerade wird länger, hinzu kommen zwei Überfahrten über den Main, ehe sich die Elitefahrer dem Ziel an der Alten Oper nähern. "Die Strecke ist jetzt deutlich kompakter", sagte Wegmann. Der Ex-Profi, der für die Sicherheit zuständig ist, hofft auf ein spannendes Finale der besten Sprinter.

Den fünften Sieg in Serie des Norwegers Alexander Kristoff wollen vor allem die deutschen Asse um den in Oberursel lebenden Thüringer John Degenkolb verhindern. Im vergangenen Jahr landete der beste deutsche Radprofi Emanuel Buchmann (Bora hansgrohe) nur auf dem 18. Platz. Den bislang letzten Sieg bejubelte Degenkolb vor acht Jahren.

Das Hauptfeld des Rennens schiebt sich Rad an Rad über die Strecke.
Das Hauptfeld des Rennens schiebt sich Rad an Rad über die Strecke.  © DPA

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