Mysteriöser Gestank sorgt für Evakuierung: US-Experten sollen den Fall klären

Eschenbach in der Oberpfalz - Ätzender Gestank einer mysteriösen Substanz sorgt in Eschenbach in der Oberpfalz (Neustadt an der Waldnaab) dafür das 18 Wohnungen evakuiert werden mussten.

Ein Mann wird in seiner Einsatzmontur abgespritzt: Da die Substanz unbekannt war, war höchste Vorsicht geboten.
Ein Mann wird in seiner Einsatzmontur abgespritzt: Da die Substanz unbekannt war, war höchste Vorsicht geboten.  © News5/ Masching

Am Montagnachmittag ging bei der Polizei in Regensburg ein Notruf aus Eschenbach in der Oberpfalz ein.

Ein 29-Jähriger bulgarischer Anwohner erklärte in gebrochenem Deutsch, das in seiner Wohnung "etwas vorgefallen" sein.

Den Polizisten verschlug es vor Ort wortwörtlich den Atem: Die Luft war mit einem aggressiv ätzenden Gestank verpestet.

Um die Gesundheit der Anwohner nicht zu gefährden, wurden 18 Wohnungen evakuiert. Die meisten der 29 betroffenen Personen kamen bei Freundin und Bekannten unter, der Rest konnte in einem benachbarten Seniorenheim Obhut finden. Das Bayerische Rote Kreuz kümmerte sich um die Anwohner und Einsatzkräfte, die über sieben Stunden in Eschenbach waren.

Welcher Stoff den beißenden Geruch erzeugte und wie er in der Wohnung austreten konnte, ist noch nicht klar. Auch Kampfmittel-Experten der US-Armee sind vor Ort und versuchen den Fall zu klären. Spezialisten aus München wurden telefonisch zum Fall hinzugezogen.

Das Anwesen wurde kurz vor Mitternacht versiegelt und darf bis zur Freigabe nicht betreten werden. Im Laufe des Dienstags soll weiter ermittelt werden.

Verschiedenen Experten versuchten herauszufinden, was den Gestank verbreitete.
Verschiedenen Experten versuchten herauszufinden, was den Gestank verbreitete.  © News5 / Masching

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