Hier wird ein Bulle mit 20 Schüssen qualvoll getötet

Der Beamte schießt 20 Mal auf den Bullen, doch der stirbt nicht.
Der Beamte schießt 20 Mal auf den Bullen, doch der stirbt nicht.

Von Matthias Kernstock

Espenau - Am Wochenende sorgte ein Bulle auf der B83 bei Espenau-Hohenkirchen (Hessen) für Verkehrschaos. Als die Polizei anrückte, um das Tier von der Fahrbahn zu vertreiben, griff ein Polizist zur Waffe. Der Mann schoss 20 Mal auf das Tier. Doch der Bulle starb nicht sofort, musste qualvoll sterben.

Ein Autofahrer filmte die Hinrichtung, stellte das Video ins Netz. Der Beamte schießt immer wieder auf das Tier, doch das stirbt nicht und quält sich stattdessen an den Fahrbahnrand, wo es zu Boden geht.

Während der Polizist auf das Tier schießt, fällt ein schwarzer Gegenstand auf die Straße. Nach Angaben von "HNA" handelt es sich dabei um ein leeres Magazin, das auf den Asphalt fällt. In einem zweiten Video wird es noch heftiger: Eine Polizistin holt eine mit Maschinenpistole aus dem Einsatzwagen, zielt damit auf das leidvoll sterbende Tier.

Der Todeskampf des Bullen dauerte fast zehn Minuten. Auf den Aufnahmen ist gut zu erkennen, wie dem Rind das Blut aus dem Maul läuft.

Die eingesetzte Pistole der Marke Heckler [&] Koch mit einem 9-mm-Kaliber war nicht ausreichend, um das Rind zu töten. Für die Zuschauer soll laut Polizeisprecher aber zu keiner Zeit Gefahr bestanden haben.

Doch warum musste das Tier sterben?

Die Polizei nahm Stellung zu dem Schusswaffeneinsatz: "Wenn von einem ausgebüxten Tier Gefahr für Leib und Leben von Menschen ausgeht, also eine gefahrenrechtliche Notsituation besteht, dürfen Polizisten Gebrauch von ihrer Schusswaffe machen", erklärt Werner auf HNA-Anfrage.

Die Tiere waren bereits am Freitag aus einem Betrieb in Fuldatal entlaufen. Dabei haben die mächtigen Tiere angeblich die Dreifachsicherung mit Stacheldraht- und Elektrozäunen durchbrochen. Eines der entlaufenen Rinder konnte noch vor erreichen der Bundesstraße durch den Besitzer und einen Metzger erlegt werden.

Nachdem die Polizei dann längere Zeit vergebens ersucht hatte, die Bullen abzudrängen und einzufangen, entschlossen sich die Beamten, auch das zweite Rind zu erschießen.

Dieser drastische Schritt sei mit dem zuständigen Jäger und einem Tierarzt, die es beide nicht mehr rechtzeitig zur Einsatzstelle geschafft hätten, besprochen worden.

VIDEO 2: Polizistin holt Maschinenpistole

Fotos: youtube.com (2)


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