Nach über 17 Jahren: Angeklagter gesteht versuchten Auftrags-Mord

Essen/Bottrop - Im Februar 2001 wird in Bottrop ein Mann angeschossen. Schnell ist klar: Es handelt sich um einen versuchten Auftragsmord. Jetzt steht einer der Täter vor Gericht (TAG24 berichtete).

Der Komplize des Angeklagten, der geschossen haben soll, ist nach wie vor untergetaucht (Symbolbild).
Der Komplize des Angeklagten, der geschossen haben soll, ist nach wie vor untergetaucht (Symbolbild).  © 123RF

Mehr als 17 Jahre nach einem Mordversuch in Bottrop hat einer der mutmaßlichen Täter nun vor dem Essener Schwurgericht ein Geständnis abgelegt.

Der 45 Mann aus Weißrussland gab am Dienstag zu, für die Tat angeheuert worden zu sein.

"Ich wusste, dass es darum ging, jemanden umzubringen", sagte er den Richtern. Selber geschossen habe ein noch immer untergetauchter Komplize.

Hintergrund der Tat vom 6. Februar 2001 sei ein Streit um einen versuchten Versicherungsbetrug gewesen.

Das Opfer war damals durch zwei Schüsse an Arm und Ohr verletzt worden. Der eigentliche Auftraggeber war bereits 2001 zu zehn Jahren Haft verurteilt worden.

Titelfoto: 123RF