Wer tut so etwas? Hündin wohl von Brücke geworfen und gestorben

Essen - Zum Jahreswechsel wurde in Nordrhein-Westfalen ein Hund tot aufgefunden (TAG24 berichtete). Die Polizei Essen / Mühlheim Ruhr sucht Zeugen, die helfen können, den Tod des Tiers aufzuklären.

Eine mögliche Verletzung des Hundes im Rumpfbereich ist erkennbar.
Eine mögliche Verletzung des Hundes im Rumpfbereich ist erkennbar.  © Polizei Essen

Der verstorbene Vierbeiner wurde am 29. Dezember gegen 20.25 Uhr am Ruhrufer aus dem Wasser geborgen.

Zuvor sollen laut Polizei zwei Zeuginnen (19 und 39 Jahre alt) einen Mann beobachtet haben, der sich mit dem Hund auf der Schlossbrücke befand und das Tier schließlich über das Brückengeländer in den Fluss warf.

Nach der Tat entfernte sich der Mann vom Tatort. Er wird wie folgt beschrieben

  • 40 Jahre alt
  • 185 Zentimeter groß
  • schlanke Statur

Zur Tatzeit war er mit einer roten Jacke bekleidet, hatte eine orange Hundeleine und ein Halsband dabei.

Der Hund war mindestens 10 Jahre alt. Das Haarkleid schon eher spärlich.
Der Hund war mindestens 10 Jahre alt. Das Haarkleid schon eher spärlich.  © Polizei Essen / Mühlheim an der Ruhr

Wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt die Polizei und sucht Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben.

Zudem konnten die Ermittler weitere Details über den getöteten Hund ermitteln. Es handelt sich um eine mindestens 10 Jahre alte Hündin, die maximal 40 Zentimeter groß war. Als Rasse wird eine Nackthündin oder Mischlingshündin vermutet.

Zudem ist auf den Polizeifotos das spärliche Haarkleid, eine mögliche Verletzung im Rumpfbereich und der Kopf des Hundes erkennbar.

In den kommenden Tagen sollen tiermedizinische Untersuchungen veranlasst werden. Die Polizei wünscht sich mithilfe der Fotos den Hund und die Besitzer identifizieren zu können.

Hinweise nimmt das Mühlheimer Kriminalkommissariat 35 unter der zentralen Telefonnummer 0201/829-0 entgegen.

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