Innogy-Manager zeigt sich erstmals nach Säureanschlag

Essen – Der vor rund einem Jahr bei einem Säureanschlag schwer verletzte Innogy-Manager Bernhard Günther (52) ist erstmals wieder in der Öffentlichkeit aufgetreten.

Bernhard Günther (52) stellte am Mittwoch die Jahresbilanz von Innogy vor.
Bernhard Günther (52) stellte am Mittwoch die Jahresbilanz von Innogy vor.  © DPA

Günther stellte am Mittwoch bei der Bilanzpressekonferenz die Geschäftszahlen des Essener Energiekonzerns für das vergangene Jahr vor.

Er freue sich, "heute hier zu sein", sagte der 52-Jährige. Das sei "vor einem Jahr alles andere als klar gewesen".

Der Innogy-Finanzchef war am 4. März vergangenen Jahres nach dem Joggen nahe seines Wohnhauses in Haan bei Düsseldorf überfallen worden. Zwei Männer warfen ihn zu Boden und übergossen ihn mit Säure (TAG24 berichtete).

Günther wurde wenige Wochen nach der Tat aus dem Krankenhaus entlassen und nahm bald darauf die Arbeit wieder auf.

Die Täter sind bis heute nicht ermittelt. Die Staatsanwaltschaft Wuppertal hatte ihre Ermittlungen im September eingestellt. Auch eine ausgelobte Belohnung in Höhe von 80.000 Euro für Hinweise brachte bisher nichts ein.

Der Manager war am 4. März 2018 beim Joggen überfallen und mit Säure attackiert worden.
Der Manager war am 4. März 2018 beim Joggen überfallen und mit Säure attackiert worden.  © DPA

Titelfoto: DPA

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