Die nächste Runde ist gebucht! Eintracht versenkt Vaduz mit 5:0

Vaduz/Frankfurt - Mit einem souveränen 5:0-Auswärtssieg hat Eintracht Frankfurt am Donnerstagabend beim Liechtensteiner Verein FC Vaduz die Tür zur nächsten und letzten Qualifikations-Runde vor der Gruppenphase der Europa League weit aufgestoßen.

Filip Kostic (r.) freut sich über den Treffer zum 1:0 in der 11. Minute.
Filip Kostic (r.) freut sich über den Treffer zum 1:0 in der 11. Minute.  © DPA

Im Gegensatz zum Rückspiel gegen Flora Tallinn (2:1) nahm Trainer Adi Hütter vier Veränderungen vor. David Abraham und der zurückgekehrte Martin Hinteregger ersetzten Almamy Touré und Evan N'Dicka in der Abwehr, Gelson Fernandes rückte für Lucas Torró ins zentrale Mittelfeld. Für Dejan Joveljic spielte Mijat Gacinovic.

Die Eintracht legte gleich ordentlich los. Der heute sehr umtriebige Filip Kostic holte mit dem ersten Vorstoß eine Ecke heraus. Daichi Kamada auf Hinteregger, der knapp rechts am Tor vorbeiköpfte (1.).

Dass man auch körperlich robust zur Sache gehen wollte, belegte Fernandes. Er grätschte seinen Gegenspieler Sandro Wieser im Mittelkreis rustikal um und kassierte dafür zurecht Gelb (4.).

In der 11. Minute war es dann so weit: Kostic zog mittig aus 30 Metern einfach mal ab und traf.

Allerdings machte Vaduz' Keeper Benjamin Büchel trotz Flatterball keine gute Figur.

Gerade als die Eintracht dann etwas schläfrig wirkte und Vaduz eine erste Chance hatte - Maximilian Göppel wäre fast an einen missglückten Rückpass von Danny da Costa auf Fernandes gelangt, Felix Wiedwald hatte aber aufgepasst - fiel das 2:0.

Die ausnahmsweise aufgerückten Liechtensteiner verloren den Ball, Goncalo Paciencia schickte links Kostic steil, der dann Büchel keine Chance ließ.

Das 3:0 resultierte schließlich aus einem Standard: Eine Kamada-Ecke wurde von einem FC-Abwehrspieler so unglücklich auf den drei Meter vorm Tor stehenden Dominik Kohr abgewehrt, dass der nur noch den Fuß hinhalten musste.

Zweite Halbzeit wird für Eintracht Frankfurt zum lockeren Trainings-Spielchen

Daichi Kamda machte erneut ein starkes Spiel.
Daichi Kamda machte erneut ein starkes Spiel.  © DPA

Unverändert ging's für die SGE in die zweite Halbzeit, unverändert auch das Bild.

In der 50. Minute schickte Kostic über links den wieder stark aufspielenden Kamada, der sich in den Strafraum von Vaduz dribbelte, dann aber verzog.

Das 4:0 ließ aber nicht lange auf sich warten. Kamada legte eine Ecke von links kurz auf Kostic, der den Ball butterweich auf den Kopf von Paciencia zirkelte. Den Treffer ließ sich der Portugiese dann aus fünf Metern natürlich nicht mehr nehmen.

Der weitere Spielverlauf ähnelte dann einer lockeren Trainings-Partie.

Vaduz kam gar nicht mehr aus der eigenen Hälfte heraus und die Eintracht wollte den rund 3000 aus Hessen angereisten und bestens gelaunten Fans im Rheinpark-Stadion noch ein bisschen Spaß bereiten.

In der 62. durfte sich dann auch Gacinovic mit dem 5:0 in die Torschützen-Liste eintragen. Da Costa war rechts bis fast zur Grundlinie durchgedrungen und lupfte den Ball über Freund und Feind auf den Serben, der freistehend einschob.

Und weil es gerade so gut lief, brachte Eintracht-Coach Adi Hütter in der 73. Minute mit Dejan Joveljic und Ante Rebic (für Kamada und Paciencia) auch noch zwei frische Offensivkräfte.

Vor allem der noch nicht hundertprozentig fitte Rebic hängte sich ordentlich in die Partie rein, ein weiterer Treffer wollte den Frankfurtern allerdings nicht mehr gelingen. Rebic traf mit einem fulminanten Schuss lediglich den Pfosten (90+1).

Dennoch dürfte nach diesem ungefährdeten und in der Höhe vollkommen verdienten Auswärtssieg gegen einen allenfalls zweitklassigen Gegner Eintracht Frankfurt der Einzug in die sogenannten Play-offs der Europa League nicht mehr zu nehmen sein.

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