Nach Eurofighter-Absturz: Suche nach Wrackteilen dauert an

Malchow - Die Menschen in der Region, in der am Montag zwei Eurofighter der Bundeswehr abgestürzt sind, müssen sich länger als zunächst gedacht auf Sperrungen einstellen.

Mitarbeiter der Flugsicherheit der Bundeswehr helfen einem Mitarbeiter aus dem Schutzanzug, der auf einem Feld Wrackteile untersucht hat.
Mitarbeiter der Flugsicherheit der Bundeswehr helfen einem Mitarbeiter aus dem Schutzanzug, der auf einem Feld Wrackteile untersucht hat.

Wie ein Sprecher der Bundeswehr am Dienstag nach einer Lageberatung in Nossentin bei Malchow (Mecklenburgische Seenplatte) sagte, könnte die Suche nach Wrackteilen noch über das kommende Wochenende hinaus andauern.

Das mehrere Quadratkilometer große Gebiet, in dem Teile der zwei abgestürzten Maschinen vermutet werden - darunter die Flugschreiber - sei zum Teil unwegsam und soll mit zusätzlichen Kräften systematisch durchkämmt werden. Zum Suchgebiet gehören auch Wasserflächen.

Den Zusammenstoß, bei dem ein Pilot ums Leben kam, hatten Augenzeugen über dem Fleesensee, der mit der Müritz verbunden ist, beobachtet. Die großen Seen der Müritzregion dienen den Piloten seit Jahren als Orientierungspunkte in der Landschaft. Außerdem sollen Soldaten das Gebiet weiträumig über 24 Stunden absperren und die Sperrpunkte bewachen.

Der Sprecher rief die Einwohner auf, ihre Gäste bei den Wachleuten registrieren zu lassen, damit sie in die Sperrgebiete hineinkommen und auch wieder hinauskommen. Man wolle verhindern, dass Wrackteile von Unbekannten gefunden und mitgenommen würden, hieß es.

Die Luftwaffe hat am Montag den Absturz von zwei "Eurofightern" in Mecklenburg-Vorpommern nach einem Zusammenstoß in der Luft bestätigt.
Die Luftwaffe hat am Montag den Absturz von zwei "Eurofightern" in Mecklenburg-Vorpommern nach einem Zusammenstoß in der Luft bestätigt.  © Thomas Steffan/dpa

Mehr zum Thema Unglück:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0