Eintracht vor Euro-League-Match in London kämpferisch: "Ziel ist es, hier etwas geholt zu haben"

London/Frankfurt am Main - Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter blickt trotz der letzten Negativserie dem Europa-League-Spiel am Donnerstag (21 Uhr/RTL und DAZN) beim FC Arsenal mit Zuversicht entgegen.

Adi Hütter stellte sich am Abend vor dem Europa-League-Match beim FC Arsenal den Fragen der Pressevertreter.
Adi Hütter stellte sich am Abend vor dem Europa-League-Match beim FC Arsenal den Fragen der Pressevertreter.  © John Walton/PA Wire/dpa

"Es geht darum, optimistisch und positiv zu sein", sagte der Österreicher am Tag vor der wichtigen Partiel. Wenn der Fußball-Bundesligazehnte in London verliert, ist das Aus in der Gruppe F nicht besiegelt - ein Weiterkommen in die K.O.-Runde jedoch schwer.

Die finale Partie bestreiten die Hessen am 12. Dezember gegen Vitoria Guimaraes. Zuletzt verlor die Eintracht drei Pflichtspiele in Serie. Der Eintracht-Tross musste am Mittwoch ohne Mittelfeldspieler Sebastian Rode, der an einer Knieblessur laboriert, und Stürmer Bas Dost in die britische Hauptstadt reisen.

Der Niederländer fällt aufgrund muskulärer Probleme aus. "Das sind zwei Schlüsselspieler. Es bringt aber nichts, wenn sie nicht topfit sind", meinte Hütter. Darüber hinaus ließ sich der Österreicher aber nicht entlocken, wer die beiden Leistungsträger am Donnerstagabend ersetzen würde. "Es werden zwei andere Spieler spielen. Da habe ich viel verraten", so der 49-Jährige hämisch.

Immerhin kann Torwart Frederik Rönnow, der zuletzt gegen Wolfsburg wegen eines Infekts gefehlt hatte, wieder mitwirken. Zurückkehren könnte der in der Bundesliga gesperrte Kapitän David Abraham und Gelson Fernandes. Eintrachts Rekordeinkauf Djibril Sow (22) gab sich vor dem vorentscheidenden Europa-League-Spiel vor allem kämpferisch und optimistisch.

Eintrachts Sow: "Wollen für die Fans, die nicht dabei sein können, alles geben und Punkte holen"

Auch Djibril Sow trat zusammen mit seinem Coach vor die Mikrofone.
Auch Djibril Sow trat zusammen mit seinem Coach vor die Mikrofone.  © dpa/Uwe Anspach

"Wir gehen in jedes Spiel mit der Hoffnung, etwas zu reißen. Wir wissen, was morgen auf dem Spiel steht und wollen für die Fans, die nicht dabei sein können, alles geben und Punkte holen", so der schweizer Nationalspieler.

Um aber tatsächlich nicht chancenlos in der Partie gegen den Premier-League-Giganten zu sein, bedarf es einer mannschaftlich geschlosseneren Leistung, als dies noch in den letzten Partien der Fall gewesen war. Dies ist auch dem Frankfurter Mittelfeld-Neuzugang bewusst.

"Wir müssen gemeinsam defensiv und offensiv agieren, als eine Mannschaft. Insbesondere das müssen wir morgen wieder auf den Platz bringen", stellte der 22-Jährige klar. Darüber hinaus hatte er noch ein passendes Schlusswort parat, das Mut machen sollte.

"Wir wissen, was morgen auf dem Spiel steht und wollen für die Fans, die nicht dabei sein können, alles geben und Punkte holen. Unser Ziel ist es nicht, nach Hause zu fahren und unseren Freunden zu sagen, dass wir im Emirates gespielt haben. Unser Ziel ist es, zu sagen, dass wir hier etwas geholt haben", gab Sow zu Protokoll.

Im Anschluss absolvierten die Hessen noch das obligatorische Abschlusstraining im Emirates Stadium, an dem es am Donnerstag ab 21 Uhr um alles gehen wird.

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