Vor Europa League-Duell gegen Donezk: Der Eintracht droht mächtig Ärger

Frankfurt - Am Donnerstag, den 14. Februar, geht es für Eintracht Frankfurt in der K.O.-Phase der Europa League weiter. Im Sechzehntel-Finale muss man zunächst beim ukrainischen Vertreter Schachtar Donezk ran. Doch zuvor könnte es mächtig Ärger für die Adlerträger geben.

Beim Europa League-Auswärtsspiel bei Lazio Rom benahmen sich einige Eintracht-Anhänger vollkommen daneben.
Beim Europa League-Auswärtsspiel bei Lazio Rom benahmen sich einige Eintracht-Anhänger vollkommen daneben.  © DPA

Warum? Weil sich einige Pyro-Verrückte und Ultras beim Gastspiel in der Gruppenphase bei Lazio Rom nicht zusammenreißen konnten und neben viel Feuer und Qualm auch jede Menge Ärger verbreiteten. Ihren Herzensverein könnte das nun teuer zu stehen kommen.

Im Raum steht eine Geldstrafe von bis zu 100.000 Euro. Doch diese würde die SGE wahrscheinlich weitaus lieber hinnehmen als einen Teilausschluß der Fans. Im schlimmsten Falle könnte es sogar ein sogenanntes Geisterspiel bei einem Heim- oder Auswärtsmatch geben.

Auch eine Kombination aus beidem könnte möglich sein. Darüber entscheidet am Donnerstag (10. Januar) die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer der UEFA, die dann zu Gericht sitzen wird, wie der Kicker berichtete.

Angeklagt ist die Eintracht aktuell in vier Punkten:

  • Abbrennen von Feuerwerkskörpern oder ähnlichen Gegenständen
  • Eindringen oder versuchtes Eindringen von Zuschauern auf das
  • Werfen von Gegenständen
  • Sachbeschädigungen

Zwar hatten die Verantwortlichen des hessischen DFB Pokalsiegers die Möglichkeit sich in einer schriftlichen Stellungnahme an die UEFA zu richten und ihren Standpunkt zu schildern, Gehör vor dem Gremium erhalten sie jedoch nicht.

Schon im ersten Gruppenspiel der Europa League bei Olympique Marseille musste die Eintracht ein Geisterspiel bestreiten. Damals gewannen die Hessen in Unterzahl mit 2:1.

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