Ex-FCE-Kapitän "Klinge" über seinen Gänsehaut-Moment

Aues Präsident Helge Leonhardt (r.) verabschiedete Rene Klingbeil am Samstag auf dem Ernst-Abbe-Sportfeld - Als Präsent gab's eine Foto-Collage von Auftritten im "Veilchen"-Trikot. Links: Lutz Lindemann.
Aues Präsident Helge Leonhardt (r.) verabschiedete Rene Klingbeil am Samstag auf dem Ernst-Abbe-Sportfeld - Als Präsent gab's eine Foto-Collage von Auftritten im "Veilchen"-Trikot. Links: Lutz Lindemann.

Von Thomas Nahrendorf

Aue/Jena - Willkommen und Abschied! Für Ex-FCE-Kapitän Rene Klingbeil (34) war die Partie seiner Jenaer gegen den FC Erzgebirge (1:4) etwas Besonderes. "Ich konnte mich von den alten Fans verabschieden und die neuen begrüßen", sagt er über seinen Gänsehaut-Moment im Abbe-Sportfeld.

Vor der Partie wurde er von Aues Präsident Helge Leonhardt an seiner neuen Wirkungsstätte herzlich verabschiedet. Eine Foto-Collage von Auftritten im "Veilchen"-Trikot gab es als Präsent.

"Der Präsident hat mir gesagt, dass nach meiner Karriere für mich alle Türen im Verein offen stehen. Das ist natürlich überragend", so "Klinge", der nach sieben Jahren den Verein verlassen musste.

Seinem Ex-Verein stellte er nach der Partie ein gutes Zeugnis aus: "Wir wollten die Partie schon gewinnen, aber wir hatten keine Chance. Gerade läuferisch hat mich die Truppe überzeugt. Die Mannschaft konnte 90 Minuten lang Pressing spielen. Also konditionell sind alle topfit."

Am Samstag auf dem Ernst-Abbe-Sportfeld: Aues längjähriger Spieler Rene Klingbeil läuft jetzt für Carl Zeiss Jena auf.
Am Samstag auf dem Ernst-Abbe-Sportfeld: Aues längjähriger Spieler Rene Klingbeil läuft jetzt für Carl Zeiss Jena auf.

In der Vorbereitung muss vom Training also viel richtig gelaufen sein, mutmaßt er. "Die haben definitiv viel gemacht." Beeindruckt hat ihn auch, wie die jungen Burschen dagegengehalten haben.

"Es war schon ordentlich Pfeffer drin. Da waren hüben wie drüben einige Nicklichkeiten dabei. Aue hat nicht zurückgesteckt oder sich versteckt. Es hat zwei, drei Mal richtig gekracht. Aber ich glaube nur so kannst du in der 3. Liga bestehen. Da geht es viel übers Körperliche, über Kampf und da war Aue äußerst präsent", lobte er die neue FCE-Mannschaft.

Daher traut Klingbeil dem FCE eine gute Rolle in der 3. Liga zu. "Du hast natürlich mit Osnabrück gleich einen Kracher vor der Brust. Wenn die Männer gut in die Saison kommen, ist sicher einiges möglich."

Mit Jena hat sich Rene Klingbeil viel vorgenommen. Auch da war das Training hart. "Wir hatten in der Vorbereitung nur einen Tag frei", schnauft er. "Aber das ist das A und O. Wir werden fit sein, wollen oben mitspielen."

Der FCC muss am Freitag zum Auftakt nach Auerbach - eine knifflige Aufgabe. Der VfB spielte in der Vorwoche gegen Aue 0:0...

Fotos: Picture Point


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