Ex-FIFA-Schiri: 1. FC Köln soll Entschädigung für Video-Beweis fordern!

Nürnberg/Köln - Das sagen Verantwortliche und Fans schon lange: Wenn ein Verein keine gute Erfahrung mit dem Video-Beweis in dieser Saison gemacht hat, dann ist es der FC. Jetzt bekommt der 1. FC Köln Unterstützung von kompetenter und komplett unverdächtiger Seite.

Ex-Referee Heynemann spricht sich auch gegen einen Einsatz des Video-Beweises bei der WM 2018 aus.
Ex-Referee Heynemann spricht sich auch gegen einen Einsatz des Video-Beweises bei der WM 2018 aus.

In einem Kommentar im "Kicker" kritisiert Ex-FIFA-Schiedsrichter Bernd Heynemann den Video-Beweis als unzuverlässig und schreibt:

"So sollte sich Kölns Geschäftsführer Armin Veh, dessen Verein sehr häufig vom Videobeweis benachteiligt wurde, im Abstiegsfall überlegen, bei DFB und DFL vorstellig zu werden."

Heynemann glaubt, dass der FC durchaus eine Entschädigung für die Benachteiligungen in der Saison 2017/18 einfordern könne. Er bezieht sich dabei auf den Fall Robert Hoyzer.

Der hatte im Rahmen des Wettskandals 2004 als Schiri die DFB-Pokal-Partie des HSV in Paderborn zugunsten des Heimvereins verpfiffen. Später bekamen die Hamburger dafür eine Entschädigung in Millionenhöhe.

In seinem Kommentar spricht sich Heynemann außerdem dagegen aus, den Video-Beweis bei der kommenden Fußball-Weltmeisterschaft in Russland einzusetzen. "Wir sind immer noch in einer Phase des Testens", schreibt Heynemann.


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