Schläger sollten Kind aus schwangerer Frau herausprügeln

Krankenwagen - Symbolbild
Krankenwagen - Symbolbild

Köln - Als ein junger Mann im Februar 2014 erfährt, dass seine Freundin schwanger ist, lockt er sie zu einem klärenden Gespräch auf ein abseits gelegenes Feld. Was dann passiert, klingt wie eine Szene aus einem schlechten Film.

Nach Express-Informationen tippt der Kindsvater während des Gesprächs mehrere Nachrichten in sein Handy. Plötzlich folgen zwei Männer dem Paar.

Obwohl die damals Mitte 20-jährige Frau sich bei ihrem Freund unterhakt, schlagen und treten die Täter plötzlich auf sie ein, versuchen gewaltsam das Kind loszuwerden. Erst als die schwangere Frau blutend am Boden liegt, lassen die Täter von ihr ab.

Die Frau muss mit Kopf- und Rippenverletzungen ins Krankenhaus. Zum Glück bleibt das Kind unverletzt. Nach einiger Zeit überkommt den Täter Reue. Er schreibt der Kindsmutter einen Brief, in dem er erklärt, dass er von der Situation einfach überfordert war.

Die Polizei kennt jedoch keine Gnade, ist durch die Auswertung seines Telefons längst auf ihn aufmerksam geworden. Einer der beiden Schläger wurde bereits zu 15 Monaten Haft auf Bewährung und 1750 Euro Strafe verurteilt.

Der Prozess gegen den Vater des Kindes ruht im Moment noch, weil ein Pflichtverteidiger sein Amt niedergelegt hat. Den Tätern droht im Falle einer Veruteilung eine Haftstrafe zwischen sechs Monaten und fünf Jahren.

Das Kind ist inzwischen 1,5 Jahre alt und hat die Tat glücklicherweise gut überstanden.

Foto: imago


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