Ex-Schule in Zwickau soll Asylheim werden

Zwickau rätselt - wird die Georgenschule ein Erstaufnahmeheim?
Zwickau rätselt - wird die Georgenschule ein Erstaufnahmeheim?

Von Ronny Licht

Zwickau - In Zwickau kocht die Gerüchteküche: Wird die leer stehende Georgenschule in der Innenstadt ein Erstaufnahmeheim für Flüchtlinge?

Gestern verhandelten nach Informationen von Radio Zwickau das Rathaus und der Freistaat über die Nutzung der Schule am Georgenplatz. Allerdings soll die Schule nur eine Art Puffer sein - ein Mietvertrag soll lediglich bis August 2016 laufen, ohne Verlängerungsoption.

30 Kilometer weiter wird ebenfalls gerätselt - was geschieht mit den Plamag-Werken in Plauen? Auf dem Areal arbeiteten seit 1946 bis zu 700 Menschen in den Hallen der „Plauener Maschinenbau AG“. Die Firma ging 2012 insolvent und schloss 2014 ihre Tore. Zuletzt wurden Teile der Hallen für große Partys genutzt. Die Landesdirektion Sachsen wollte eine Anmietung nicht bestätigen.

Fakten werden inzwischen in der Bundeswehr-Kaserne in Frankenberg geschaffen: Bis zu 400 Flüchtlinge sollen hier nächste Woche einziehen. In den letzten Tagen wurde von den Soldaten ein entsprechendes Zelt aufgebaut. Bundeswehr-Sprecher Johannes Büschleb: „Die Betreuung wird das Deutsche Rote Kreuz übernehmen.“ Zusätzlich zu den Flüchtlingen in der Kaserne muss die Stadt Frankenberg 210 weitere Asylbewerber unterbringen.

Fotos: Ralph Köhler


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