Mutter kündigt alle Konten bei Amazon, als sie ihr Paket sieht

Exmouth (England) - Ein "ekelhaftes Tier" nannte Toni Ennever einen Amazon-Paketzusteller, nachdem sie ihr Paket gefunden hatte, das an einem sicheren Ort liegen sollte.

‎Toni Ennever‎ war fassungslos, als sie ihr Amazon-Paket sah.
‎Toni Ennever‎ war fassungslos, als sie ihr Amazon-Paket sah.  © Facebook/Screenshots/‎Toni Ennever‎

Die Britin aus Exmouth schaute am Montag in den Mülleimer vor ihrer Haustür, in den sich ihre kleine Tochter (5) bereits am 1. Januar erbrochen hatte und fand das Paket, in dem ein Amazon Echo verpackt war.

Daraufhin kontaktierte sie den Händler und beschwerte sich über den Fahrer. Doch laut Ennever setzte Amazon noch einen drauf und teilte der Mutter von drei Kindern mit, dass sie das verdreckte Paket aus dem Mülleimer holen und auf eigene Kosten zurücksenden sollte.

Damit war das Maß für die Engländerin endgültig voll. Wütend kündigte sie alle ihre Konten bei Amazon, darunter Amazon Prime, Music und Audible. Dann schrieb sie eine wütende Nachricht auf die Facebook-Seite von Amazon.

Der Online-Händler wollte dies nicht unkommentiert lassen und schrieb:

"Wir entschuldigen uns für die schlechte Erfahrung und würden gerne helfen! Wir möchten Ihre Bestellung zur Überprüfung an unser Transportteam weiterleiten. Bitte senden Sie uns hier weitere Details..."

Amazon äußert sich zu Wut-Posting von Toni Ennever‎

Ekelhaft: In dem Mülleimer soll auch Erbrochenes gewesen sein.
Ekelhaft: In dem Mülleimer soll auch Erbrochenes gewesen sein.  © Facebook/Screenshots/‎Toni Ennever‎

Nach einer Weile schrieb Amazon noch einmal einen Kommentar in das Posting von Toni Ennever: "Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten und verstehen Ihre Frustration. Haben Sie die Daten mit dem gesicherten Formular übermittelt, das Debbie B. Ihnen zugesandt hat? Wir möchten sicherstellen, dass unser Transportteam dies überprüft. Halten uns auf dem Laufenden."

Doch Ennever ließ sich nicht mehr besänftigen, lästerte stattdessen über Amazon Echo und darüber, dass es ohnehin nie richtig funktionieren würde.

Der "Daily Star" hakte lieber selbst noch einmal bei Amazon nach und bat um eine Stellungnahme. Das Unternehmen teilte dem Blatt daraufhin folgendes mit:

"Wir haben sehr hohe Standards für unsere Zustelldienstleister und erwarten, dass jedes Paket mit Sorgfalt behandelt wird... Wir haben die richtigen Teams intern benachrichtigt und werden mit dem Kunden direkt in Fragen der Paketzustellung zusammenarbeiten."

Mit Toni Ennever dürften sie in dieser Hinsicht sicher nicht mehr viel Freude haben...

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