Facebook bald mit eigener Kryptowährung?

Deutschland - Die Hinweise verdichten sich, dass nun Facebook eine eigene Kryptowährung auf den Markt bringen will. Auch wenn es von Seiten des Konzerns noch keine offizielle Stellungnahme gibt, so könnte der Facebook-Coin, so die Investment-Firma Blockchain Capital, dafür sorgen, dass die Kurse der Kryptowährungen nach oben hin explodieren.

Wohl auch deshalb, weil sich die Nutzerzahlen verdoppeln oder auch verdreifachen könnten.

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Aber ein Facebook-Coin hätte nicht nur einen positiven Einfluss auf die Preisentwicklungen der digitalen Währungen - die FinTech-Branche würde damit auch gehörig unter Druck gesetzt werden.

Bringt Facebook tatsächlich eine eigene Kryptowährung auf den Markt, so müssten sich die Unternehmen endgültig mit dem Thema auseinandersetzen und in die Offensive gehen.

Welche Auswirkungen hätte der Facebook-Coin?

Es mag ein ausgesprochen ehrgeiziges Projekt sein, das hier von Facebook, auch wenn es noch keinerlei offizielle Bestätigung gibt, verfolgt wird.

Schlussendlich sind, so Insider, schon eine Milliarde US Dollar in die Entwicklung des Stable Coins investiert worden. Die Kryptowährung, die Facebook plant, soll dann den rund 2,7 Milliarden Nutzern zur Verfügung stehen, um sodann Online-Zahlungen durchführen zu können.

Branchenexperten wie auch Marktbeobachter sehen in den Plänen, die von Facebook verfolgt werden, einen ausgesprochen entscheidenden Moment für den Krypto-Sektor, der nun vor einem Umbruch stehen könnte.

Einerseits würde der Facebook-Coin Kryptowährungen mit einem Schlag bekannter machen, andererseits hätte die digitale Währung auch einen enormen Einfluss auf die Kursentwicklung der anderen Kryptowährungen, sodass es zu einer Preisexplosion kommen könnte.

Der Facebook-Coin könnte aber auch zu einem Katalysator für die FinTech-Branche werden. Diese sei bislang noch in einer Art Wartestarre und müsste, wenn Facebook hier in die Offensive geht, ebenfalls nachziehen, wenn es um die Krypto-Adaption geht.

Fidelity hat hier bereits den Anfang gemacht und erst vor ein paar Wochen angekündigt, nun auch das Krypto-Trading für die institutionellen Investoren anbieten zu wollen. Eine Ankündigung, die sogleich auch positive Auswirkungen auf den Kurs des Bitcoin hatte.

Aktuell befinden sich die Kryptowährungen nämlich wieder im Aufwind. Ob Bitcoin, Ethereum, IOTA oder auch EOS - allesamt konnten in den letzten Monaten ordentliche Preissteigerungen verbuchen. Folgt man zudem auch den neuesten Prognosen, so sieht es ganz danach aus, als könnten demnächst auch die Rekorde, die 2017 aufgestellt wurden, bald fallen.

So gibt es Analysten, die den Bitcoin bereits bei 50.000 US Dollar sehen.

Wer ebenfalls glaubt, dass die Kurse der digitalen Währungen weiterhin nach oben klettern, wird natürlich mit dem Gedanken spielen, Geld zu investieren. Man muss aber vorsichtig sein, um nicht durch an Betrug grenzende Maschen wie Bitcoin Trader Geld zu verlieren. Aus diesem Grund ist es ratsam, im Vorfeld Erfahrungs- wie Testberichte zu studieren.

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Facebook hat noch keinen Antrag gestellt

Auch die Commodity Futures Trading Commission (kurz: CFTC), die amerikanische Regulierungsbehörde, hat bereits Kontakt mit Facebook aufgenommen und sich über den geplanten Stable Coin unterhalten.

So erklärte J. Christopher Giancarlo, der Vorsitzende der Regulierungsbehörde, Facebook sei nun dabei, etwaige Regulierungsfragen zu klären, bevor die Kryptowährung auf den Markt kommt. Ob bereits ein Antrag auf eine Genehmigung gestellt wurde? "Nein".

Facebook hat, so Cointelegraph, für Aufsehen gesorgt, als die ersten Pläne für einen Stable Coin an die Öffentlichkeit gelangt sind.

Zudem sind diverse Quellen überzeugt, dass auch an einem globalen Zahlungsnetzwerk gearbeitet wird, das die Social Media-Plattformen wie auch die Schwesterunternehmen Instagram und WhatsApp umfasst. Das heißt, die Nutzer sollen sich dann gegenseitig Geld schicken sowie sogenannte In-App-Käufe tätigen können.

Noch gibt es keine offiziellen Informationen

Dass die Schweiz ein Dreh- und Angelpunkt für Kryptowährungen wie auch für die Blockchain-Technologie ist, das scheint auch Facebook-Chef Mark Zuckerberg zu wissen. Somit ist es auch verständlich, dass Libra Networks, jenes Unternehmen, das Facebook gehört und angeblich an der Kryptowährung arbeitet, in Genf registriert wurde.

Außergewöhnlich ist der Umstand, dass Facebook noch immer keinen Kommentar zu der möglichen Kryptowährung abgegeben hat. Normalerweise werden Facebook-Projekte immer beworben - ganz egal, ob bereits an der Umsetzung gearbeitet wird oder nicht. Facebook erinnert mit der Vorgehensweise nun an Apple - auch hier wird immer ein Geheimnis über neue Projekte gemacht.

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