Jetzt macht Facebook Jagd auf Fake-Namen

Facebook will nun die Accounts von Nutzern mit falschen Namen sperren, bis diese ihren wahren Namen nachweisen.
Facebook will nun die Accounts von Nutzern mit falschen Namen sperren, bis diese ihren wahren Namen nachweisen.

Menlo Park (USA) - Nun macht Facebook ernst! Die Pflicht, seinen echten Namen bei dem sozialen Netzwerk anzugeben, steht schon lange in den AGBs.

Jetzt will der Internetriese allerdings härter durchgreifen und Nutzer, die einen Fake-Namen verwenden oder sich mit falschen Geburtsdaten angemeldet haben, für kurze Zeit sperren.

Die Sperre wird erst aufgehoben, sobald der Nutzer eine Kopie seines Personalausweises oder eines aussagekräftigen Dokuments zusendet.

Dann kann der Nutzer die Daten seines Accounts richtig stellen. Die Sperrung ist legal, da Facebook in seinen AGBs die Pflicht auf Angabe des wahren Namens stehen hat.

Der Haken an der Sache: In Deutschland ist es illegal, eine Kopie seines Personalausweises weiterzugeben; somit darf der Internetkonzern auch nicht dazu auffordern, eine Kopie einzusenden.

Wird das eigene Profil gesperrt, kommt man jedoch nicht umhin, seinen Namen irgendwie nachzuweisen. Facebook akzeptiert dazu auch nicht-amtliche Ausweise, wie zum Beispiel Bücherei-, Schüler- oder Studentenausweise sowie Strom-, Gas- und Wasserrechnungen.

Diese Dokumente sollte man keinesfalls fälschen, nur um seinen Fake-Namen zu behalten - Facebook könnte dann nämlich Anzeige wegen Urkundenfälschung erstatten.

Foto: dpa


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