Nach schwarzer Rauchwolke über Köln: Feuerwehr gibt Entwarnung

Köln - Die schwarze Rauchwolke über der Shell-Raffinerie in Köln-Godorf, die am Karfreitag Anwohner beunruhigt hatte, hat sich verzogen und keine weiteren Einsätze der Feuerwehr erfordert.

Die Fackelanlage der Shell-Raffinerie in Köln-Godorf.
Die Fackelanlage der Shell-Raffinerie in Köln-Godorf.  © Patrick Schüller

"Es gab keine Verletzten oder Personenschäden", teilte ein Sprecher der Kölner Feuerwehr am Karsamstag auf Anfrage mit.

Am Abend zuvor hatte eine stark rußende Raffinerie-Fackel eine dicke Rauchwolke verursacht.

Ursache war nach Angaben der Feuerwehr ein vorübergehender Stromausfall.

Shell entschuldigte sich für den Zwischenfall. Die Fackeln sind eine Sicherheitsvorkehrung. "Während der An- und Abfahrprozeduren von Anlagen entstehen zeitweilig größere Mengen Gase, die zur sicheren Verbrennung zur Fackel geleitet werden."

Wegen des Stromausfalls konnten die Gase nicht sauber verbrannt werden.

Vorsorglich hatte die Feuerwehr die Anwohner angrenzender Gebiete zunächst aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen auszuschalten.

Allerdings sei die Rußwolke weitergezogen und habe sich schnell verdünnt, ohne dass ein Rußniederschlag die Bevölkerung beeinträchtigt habe, sagte der Sprecher.

Vorsorglich werde aber das Landesumweltamt noch Proben untersuchen, teilte die Stadt Köln mit.

Die Fackel bei Shell brannte am Karfreitag mehrere Stunden besonders intensiv und verursachte eine schwarze Rauchwolke.
Die Fackel bei Shell brannte am Karfreitag mehrere Stunden besonders intensiv und verursachte eine schwarze Rauchwolke.  © Patrick Schüller

Titelfoto: Patrick Schüller

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