Frau nach Festival-Besuch von Männern überfallen und missbraucht

Rostock - Ein Festival-Besuch endete für eine junge Frau am Wochenende in Rostock mit einem Albtraum. Zwei Männer sollen sie überfallen und sexuell missbraucht haben.

 Die Polizei fahndet nach zwei Männern, die eine Frau in Rostock sexuell missbraucht haben sollen.
Die Polizei fahndet nach zwei Männern, die eine Frau in Rostock sexuell missbraucht haben sollen.  © 123RF

Wie ein Polizeisprecher am Montag in Rostock erklärte, soll sich der Vorfall in der Nacht zum Sonntag im Umfeld des "Electric-Sea-Festivals" am Messegelände ereignet haben.

Die 21-jährige Frau sei gegen 2 Uhr von dem Festival allein auf dem Weg zur Wohnung ihres Freundes gewesen, als sie von zwei jungen Männern im Bereich der Warnowallee zwischen dem S-Bahnhof Lütten-Klein und einem Einkaufszentrum zu Boden gerissen und zu sexuellen Handlungen gezwungen worden sei.

Sie habe die Männer wegstoßen und fliehen können, als die beiden versuchten sie auszuziehen.

Die beiden Tatverdächtigen sollen zwischen 20 und 25 Jahren alt sein und fließend Deutsch gesprochen haben. Ein Mann sei 1,70 Meter groß und trug Drei-Tage-Bart.

Der zweite soll 1,80 Meter groß sein. Beide Männer sollen dunkel und mit Mütze gekleidet gewesen sein.

Die Polizei sucht nach Zeugen des Vorfalls. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0395 55822224, in jeder anderen Polizeidienststelle und über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de entgegengenommen.

In der selben Nacht kam es am Festival-Gelände auch zu mindestens einem weiteren Polizeieinsatz.
In der selben Nacht kam es am Festival-Gelände auch zu mindestens einem weiteren Polizeieinsatz.  © Benjamin Vormeyer

Update, 11. Dezember:

Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hat die Frau in ihrer Vernehmung zugegeben, sich den Vorfall nur ausgedacht zu haben. Einen sexuellen Übergriff habe es nicht gegeben. Die 21-Jährige führte "persönliche Gründe" für ihre ursprüngliche Aussage an. Gegen sie wird nun wegen des Vortäuschens einer Straftat ermittelt.

Titelfoto: Benjamin Vormeyer

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