Fahranfänger (18) pfeift auf Gesetze und verletzt Radfahrer schwer

Berlin - Als absolut rücksichtslos bezeichneten Zeugen das Fahrverhalten eines 18-jährigen. Seinen Führerschein hatte er erst vor kurzem gemacht. Leiden muss darunter nun ein 69-jähriger Radfahrer.

Am Ende der rücksichtslosen Fahrt setzte der Fahranfänger sein eigenes Auto noch gegen einen Ampelmast. (Symbolbild)
Am Ende der rücksichtslosen Fahrt setzte der Fahranfänger sein eigenes Auto noch gegen einen Ampelmast. (Symbolbild)  © 123RF

Aktuellen Erkenntnissen der Polizei zufolge soll der 18-Jährige gegen 17 Uhr in der Anhalterstraße in Richtung Wilhelmstraße unterwegs gewesen sein.

Wie Augenzeugen berichteten, fiel der Fahranfänger durch Drängeln und dichtes Auffahren auf, bis er schließlich an einer Kreuzung einen vor ihm fahrenden Wagen einfach überholt haben soll.

Dabei fuhr er mit quietschenden Reifen in den Gegenverkehr – dort konnte ein Zusammenstoß nur durch eine Gefahrenbremsung verhindert werden.

Ebenfalls mit quietschenden Reifen soll er schließlich rasant vor seinem Vordermann eingeschert haben und viel zu schnell nach links in Richung Wilhelmstraße abgebogen sein.

Dort erfasste der 18-Jährige mit seinem Audi einen 69 Jahre alten Radfahrer. Der Mann wurde dabei schwer verletzt und musste von Rettungskräften in eine Klinik gebracht werden.

Schließlich krachte der Audi gegen einen Ampelmast, der durch die Wucht des Aufpralls aus seiner Verankerung gerissen wurde. Die Polizei beschlagnahmte das Fahrzeug und zog den Führerschein des jungen Mannes ein.

Lange durfte er ihn nicht behalten: Der Fahranfänger musste seinen Führerschein nach dem Unfall sofort abgeben. (Symbolbild)
Lange durfte er ihn nicht behalten: Der Fahranfänger musste seinen Führerschein nach dem Unfall sofort abgeben. (Symbolbild)  © Marius Becker/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

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