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Uber-Fahrgast schläft während der Fahrt ein, beim Aufwachen folgt der Schock

Fahrdienstleister in der Kritik

Der Fahrdienstleister Uber reagierte nur ernüchternd auf eine Irrfahrt. Die Kundin erhält kein Geld zurück, nur Guthaben für weitere Fahrten gab es für sie.

Von Max Patzig

London (Großbritannien) - Ein Uber-Fahrgast schlief auf der Fahrt ein und bemerkte erst spät den großen, bereits gefahrenen Umweg.

Uber steht in London derzeit stark unter Beschuss (Symbolbild).
Uber steht in London derzeit stark unter Beschuss (Symbolbild).

Nach einer Feier im Büro wollte Ashleigh Cooper kürzlich mit dem Fahrdienstleister Uber nach Hause fahren und schlief auf dem Weg im Fahrzeug ein, wie Fox News berichtet unter Berufung auf die Nachrichtenagentur SWNS berichtet.

200 britische Pfund (etwas mehr als 233 Euro) hätte die Fahrt mit dem US-Fahrvermittler Uber aus dem Zentrum Londons in die östlich gelegene Küstenstadt Gillingham kosten sollen, dachte die junge Frau.

Als sie Zuhause ankam, berechnete der Fahrer für die eigentlich 66,6 Kilometer lange Fahrt jedoch 530 britische Pfund (umgerechnet fast 619 Euro).

Grund dafür: laut Reiseüberwachung in der Uber-App fuhr der Mann 143 Kilometer!

Sofort wandte sich Cooper an den Kundendienst. Der antwortete erst spät, danach enttäuschend. So soll die 27-Jährige keine Erstattung für die Fahrt bekommen.

Der Fahrdienst bietet lediglich 275 britische Pfund (umgerechnet 320 Euro) als Guthaben an. Die volle Differenz der anvisierten und tatsächlichen Fahrtkosten ist das aber nicht.

Uber ohne Lizenz in London

In Großbritannien herrschte bis Ende November großes Chaos hinter den Kulissen des Fahrdienstleisters: Es war registrierten Nutzern möglich, ihr Profil einfach in ein Fahrer-Profil umzuwandeln und Fahrten durchzuführen.

Auch entlassenen oder suspendierten Fahrern soll es aufgrund dieser Lücke im System möglich gewesen sein, so weiterzufahren.

Mindestens 14.000 Uber-Fahrten sollen auf diesem Wege von Leuten durchgeführt worden sein, die gar nicht hätten fahren dürfen. Es bestand auch kein Versicherungsschutz für die Fahrgäste in den Fällen.

Die zuständige Transportbehörde "Transport for London" verlängerte deshalb Ende November nicht die Lizenz von Uber. Am 14. Dezember legte das Unternehmen Berufung gegen diese Entscheidung ein. So lange dürfen die privaten Fahrer weiter für Uber unterwegs sein.

Uber auch mit Problemen in Deutschland

Die Genossenschaft Taxi Deutschland gewann gegen Uber einen Rechtsstreit (Symbolbild).
Die Genossenschaft Taxi Deutschland gewann gegen Uber einen Rechtsstreit (Symbolbild).

In der vergangenen Woche entschied das Landgericht Frankfurt, dass das System von Uber nicht rechtskonform sei (TAG24 berichtete). Fahrer müssten nach jeder Fahrt zumindest in die Richtung des Betriebssitzes fahren. Die Preise müssten von den Subunternehmern und nicht von Uber selbst vorgegeben seien.

Um weiterhin in Deutschland fahren zu dürfen, setzte der Fahrdienstleister deshalb seine App neu auf. Für Kunden macht sich das daran bemerkbar, dass sie nun informiert werden, welches Unternehmen konkret die Fahrt durchführt.

Im Hintergrund passierte jedoch noch mehr. So wird Uber von nun an in jeder Stadt nur noch mit einem Mietwagen-Unternehmen zusammenarbeiten. Die Preise geben nun diese Subunternehmer vor.

Uber selbst muss sich auch um eine Mietwagenkonzession kümmern, da es wesentliche Aufgaben von solchen Unternehmen selbst durchführt.

Und von nun an wird auch stärker die Rückkehrpflicht der Fahrer überwacht. Diese müssen nämlich nach jeder Fahrt zu ihrem Betriebssitz zurückkehren, haben dies aber tatsächlich nur selten in der Vergangenheit getan.

Ein neuer Mechanismus in der App sorgt nun für die Einhaltung dieser Pflicht. Sollte ein Fahrer nämlich nicht zurückfahren, bekommt er fortan keine neuen Fahrten angeboten.

Da die Genossenschaft Taxi Deutschland eine Sicherheitsleistung zur Vollstreckung des Urteils (Höhe: 150.000 Euro!) schnell hinterlegen will, reagierte Uber sofort und programmierte die App für Deutschland bereits um. Uber kann jedoch gegen das Urteil Berufung einlegen.

Fotos: dpa/Kirsty Wigglesworth/AP, dpa/Wolfram Kastl

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