Zwei Fahrradfahrer sterben in wenigen Stunden auf Berlins Straßen

In Berlin ist am Dienstagmorgen eine Radfahrerin tödlich verunglückt. (Symbolbild)
In Berlin ist am Dienstagmorgen eine Radfahrerin tödlich verunglückt. (Symbolbild)  © DPA (Bildmontage)

Berlin - Innerhalb weniger Stunden sind in Berlin gleich zwei Radfahrer ums Leben gekommen. In Spandau wurde eine Frau am Freitagmorgen von einem LKW überfahren. Am Donnerstagabend erlag ein Radfahrer seinen Verletzungen, die er bei einem Unfall in Berlin-Mitte erlitten hatte.

Der 77-Jährige war am Donnerstagmorgen in der Karl-Liebknecht-Straße unterwegs. Als der 66-jährige Taxifahrer seine Tür öffnete, prallte der Radfahrer dagegen, stürzte und verletzte sich schwer am Kopf. Wie die Polizei mitteilt, wurde er ins Krankenhaus gebracht. Die Ärzte konnten sein Leben nicht retten, Ers starb noch am Nachmittag.

Das Unglück erinnert an den Fall mit dem Diplomaten aus Saudi-Arabien. Im Juni hatte es in Neukölln ebenfalls einen tödlichen Unfall mit einer geöffneten Autotür gegeben. Der 50-jährige Diplomat stand im absoluten Halteverbot, als er plötzlich die Tür aufriss. Der Vorfall hatte für hohes Aufsehen gesorgt, weil Diplomaten im Gastland vor Strafverfolgung geschützt sind. (Tag24 berichtete)

Derweil bestätigte Polizeisprecherin Nicola Bartelt dem "rbb", dass am Freitagmorgen eine Radfahrerin in Spandau ebenfalls tödlich verunglückt ist. Sie war auf einem Radweg an der Segefelder Straße unterwegs. Als ein LKW in die Zeppelinstraße abgeboben ist, geriet sie unter die Räder des Anhängers. Sie starb noch am Unfallort.

Damit sind in diesem Jahr schon neun Radfahrer in der Hauptstadt tödlich verunglückt. Insgesamt ist sie die 33. Verkehrstote.


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