Chemnitzer Ausstellung zeigt die verrücktesten Fahrräder!

Hobby-Sammler Christian Lorenz (61) zeigt, dass es sogar schon 1937 Räder mit 
Gangschaltung gab.
Hobby-Sammler Christian Lorenz (61) zeigt, dass es sogar schon 1937 Räder mit Gangschaltung gab.  © Klaus Jedlicka

Chemnitz - Jetzt gibt’s im Fahrzeugmuseum die verrücktesten Konstruktionen aus 200 Jahren Fahrradgeschichte. Denn zum Jubiläum in diesem Jahr haben die Aussteller alle auffindbaren Modelle in einer Sonderausstellung zusammengesammelt. Auch Marke Eigenbau ist dabei.

Wie etwa das selbst gebastelte Liegerad des Chemnitzer Tüftlers Anton Halibrand (65). „Ich bin kurz vor der Wende damit fertig geworden, habe ein Jahr dran gebaut“, erinnert sich der Ingenieur. „Es ist eigentlich eher ein Sesselrad, auf dem man ganz bequem sitzt. Die Lehne ist nur leicht nach hinten geneigt. Und es fährt sich leichter, weil der Luftwiderstand geringer ist als beim normalen Rad.“

Um die 40 außergewöhnliche Modelle stehen noch bis zum 5. Juni im Museum in der Zwickauer Straße. „Vom Transportrad mit riesigem Gepäckträger bis hin zu Konstruktionen ohne Kette und die ersten Schaltfahrräder“, erklärt Museums-Chef Dirk Schmerschneider (46). „Eben alles, was aus der Reihe tanzt.“

Auch Anton Halibrands Sessel-Treter bleibt bis dahin stehen. Besucher dürfen das Rad sogar Probe fahren. Mehr Infos findet Ihr hier.

Das Sesselrad von Tüftler Anton Halibrand (65) dürfen die Besucher Probe 
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Das Sesselrad von Tüftler Anton Halibrand (65) dürfen die Besucher Probe fahren.  © Klaus Jedlicka

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